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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bedienoberfläche

Daniel Schilling,

Reibungslose Mensch-Maschine-Interaktion

Lenze hat eine neue webbasierte Lösung für Maschinenvisualisierung auf den Markt gebracht.

Anwender und OEM können die Bedienoberfläche mit Web-Technologien an ihre Bedürfnisse anpassen. © Lenze

Die Funktionsvielfalt einer Maschine ist heute wichtig für den Vertriebserfolg. Doch gewichtiger ist die Frage, ob der Anwender die zunehmende Komplexität beherrschen kann. So ist eine bedienerfreundliche Visualisierung entscheidend für die Kundenzufriedenheit. Um sie zu erstellen, braucht der Maschinenbauer das richtige Werkzeug.

Consumerization

Die Anforderungen an eine moderne Bedienoberfläche haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Experten sprechen von „Consumerization“ und meinen damit, dass Anwender im geschäftlichen Kontext zunehmend eine ähnliche Funktionalität voraussetzen wie im privaten Bereich. Maßgeblich sind hier die täglichen Erfahrungen bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets. So erwarten Nutzer heute mobilen Zugriff auf die Anwendungen, eine intuitive Nutzerführung und Features wie Gestensteuerung, Multi-Touch-Funktionalität und Mehrsprachigkeit. Für Anlagenbetreiber ist darüber hinaus besonders die Zukunftssicherheit ihrer Investitionen wichtig.

Die Lösung klingt einfach: Der Einsatz von Web-Technologien ermöglicht die Entwicklung von Visualisierungen, die all diesen Ansprüchen genügt. HTML5, CSS und JavaScript im Frontend sowie Client-Server-Strukturen für die Content-Distribution haben sich auf breiter Front bewährt. Doch welcher Maschinenbauer kann es sich leisten, neben SPS-Programmierern auch noch Web-Entwickler und User-Interface-Designer zu beschäftigen, um seine Maschinen mit einer professionellen Web-Visualisierung auszustatten? Für diese Klientel bietet Lenze eine Lösung, die einfach anzuwenden ist und die Basis dafür liefert, den Ansprüchen der Anwender in puncto benutzerfreundlicher Visualisierung gerecht zu werden.

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Kein Programmieren nötig

Die Lösung umfasst den Easy UI Designer, eine Anwendung für Windows-Rechner, die vorgefertigte Bedienelemente („Controls“) sowie Vorlagen für komplette Seiten enthält. Die Bedienelemente sind in verschiedenen Designs nutzbar, können per Drag-and-Drop in die Visualisierung eingefügt und dort mit SPS-Variablen verknüpft werden. Der OEM braucht also keine speziell ausgebildeten Web-Entwickler, um die Oberfläche zu entwickeln.

Darüber hinaus ist die Fast UI-Runtime auf einem Lenze-Controller erforderlich. Derzeit können die Modelle c520 und c550 zu diesem Zweck eingesetzt werden. Sie liefern die nötige Arbeitsleistung, um neben der SPS-Steuerung problemlos die Kommunikation der Visualisierungsdaten an den Client zu meistern. Die Palette der geeigneten Controller wird zukünftig erweitert werden.

Responsive Design

Völlig frei ist der OEM bei Größe, Auflösung und Ausrichtung des Displays. Die Web-Visualisierung kann im Responsive-Design projektiert werden, das sich dem verfügbaren Bildschirm anpasst.

OEM-freundliche Umsetzung

Der Easy UI Designer bringt bereits eine Reihe von Vorlagen mit, beispielsweise für die Benutzerverwaltung, das Alarmsystem oder auch die Rezeptverwaltung. Für die Entwicklung setzt Lenze auf fachkundige Unterstützung einer Spezialistin für UX-Design. Dr. Julia Jürgens, promovierte Usability-Expertin, achtet auf zeitgemäße, einfach nutzbare Elemente und Seitenvorlagen. Zugleich sind die Vorlagen so konzipiert, dass der OEM sie schnell an seine Corporate Identity (CI) und seine Bedürfnisse anpassen kann. Mit eigenem Logo, der zugehörigen Farbgebung sowie spezifischen Elementen in der Kopf- und Fußleiste der Oberfläche lässt sich die Maschinenvisualisierung einfach individualisieren.

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