Kongress "OT meets IT"
Wolfgang Dorst hält Keynote
Für den Kongress „OT meets IT“ konnten wir Wolfgang Dorst als Keynote-Sprecher gewinnen. Er gilt als Experte für Industrie 4.0 und ist Mitbegründer des Labs Network Industrie 4.0 e.V. und der Verbändeplattform Industrie 4.0, die 2013 bis 2015 von Bitkom, VDMA und ZVEI geführt wurde.
Im Zuge der digitalen Transformation wachsen Opterational Technology und IT immer mehr zusammen. Der Kongress „OT meets IT“ bringt die beiden Welten zusammen und bietet den Experten und Spezialisten aus beiden Bereichen eine Plattform zum Know-how-Austausch.
Als Keynote-Sprecher für den ersten Kongresstag konnten wir nun Wolfgang Dorst gewinnnen. Er ist Director Business Development Industrie 4.0 bei der ROI Management Consulting AG. Er ist Mitbegründer des Labs Network Industrie 4.0 e.V. und der Verbändeplattform Industrie 4.0, die 2013 bis 2015 von Bitkom, VDMA und ZVEI geführt wurde. Zuvor war er bereits Mitglied des Autoren-Kernteams des Arbeitskreises Industrie 4.0 der Forschungsunion der Bundesregierung. Er schaut insgesamt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im IT- und Kommunikations-Markt zurück – viele Jahre davon im Vertrieb und in technischen Funktionen. Vor seiner Tätigkeit bei ROI arbeitete er bei Bitkom, Oracle, Sun Microsystems, Cisco Systems, Amdahl, Digital Equipment und Carl Zeiss. Ausgangspunkt seiner beruflichen Laufbahn sind eine Ausbildung als Facharbeiter Feinmechanik sowie ein Studium der Elektrotechnik.
In seiner Keynote „Vom Leuchtturm zum Hallenboden – Wie bei der digitalen Transformation der Sprung in die Umsetzungsphase gelingt“ gibt er Einblick in seine tägliche Arbeit und seine langjährige Erfahrung in IT und Industrie.
Die Keynote
Die Digitalisierung der deutschen Industrie befindet sich aktuell in einer massiven Umbruchsphase: Nach Jahren des Experimentierens und der Leuchtturmprojekte sind Grundlagen, Ziele und Technologiebausteine der Industrie 4.0 in den meisten Unternehmen weitgehend bekannt. Nun steht die Umsetzung im Fokus und damit Frage, wie man Industrie 4.0 flächendeckend „auf die Straße“ beziehungsweise „auf den Hallenboden“ bekommen kann.
Dabei treffen zwei bisweilen scheinbar gegensätzliche Zielsetzungen aufeinander: Nämlich die Optimierung bestehender Produktionssysteme mithilfe digitaler Technologien einerseits, und die Entwicklung völlig neuer Fertigungsabläufe und Prozessmodelle andererseits. Diese beiden Perspektiven der Industrie 4.0 im Sinne einer digitalen Ambidextrie gemeinsam zu denken und zu vereinen, wird zur zentralen Herausforderung der digitalen Transformation.
Doch wie können sich hochautomatisierte und eingeschwungene Systeme der Fertigungsindustrie zugunsten einer agilen Produktion von der Linie und vom Takt lösen? Welche Rolle spielen dabei digitale Assistenzsysteme, die den Mitarbeiter im Shopfloor unterstützen bzw. autonome Systeme, die selbständig Entscheidungen treffen? Und was sind die organisatorischen und prozeduralen Hürden bei der durchgängigen Wertstromdigitalisierung?
Der Vortrag zeigt Herausforderungen und Lösungswege bei der Überführung von Industrie 4.0-Konzepten in die industrielle Praxis auf. Im Mittelpunkt steht dabei ein Industrie 4.0-Verständnis, das über die reine Fortsetzung der Automatisierung von Produktionsabläufen hinausgeht und mithilfe der IT bestehende Produktionsprozesse neu betrachtet.
Jetzt anmelden
Melden Sie sich noch heute für den Kongress „OT meets IT“ an und treffen Sie Experten aus Produktion, IT und Software! Nutzen Sie die Plattform, um neue Geschäfts- und Entwicklungspartner kennenzulernen!
Hier geht es zur Anmeldung: www.ot-meets-it










