Intec und Z

Wachstumspotenzial ERP-System

Das sächsische Systemhaus Delta Barth präsentiert auf der Intec ein ERP-System im Gleichgewicht zwischen tiefgehender Prozessabwicklung und einfacher Bedienbarkeit.

Delta Barth Systemhaus entwickelt seit 25 Jahren Unternehmenssoftware für den Mittelstand. Visitenkarte des Hauses ist die ERP-Lösung Deleco, die sich nach eigenen Angaben vor allem durch eines auszeichnet: den Blick für die Bedürfnisse der Anwender. "Deleco verfügt über sehr tiefgreifende Integrationen, die besonders Anwendern im Maschinen- und Anlagenbau zugutekommen. Wir wissen, dass es gerade in diesen Branchen auf eine reibungslose Auftragsabwicklung, exakte Planung von Kapazitäten und termingerechtes Arbeiten ankommt", erklärt Geschäftsführerin Annett Barth. "Darum hat Deleco alle wertschöpfenden Prozesse eines Unternehmens im Blick; angefangen bei Vertrieb und Einkauf über Konstruktion, Materialdisposition und Lager bis hin zu Produktion sowie Finanzbuchhaltung."

Ausschlaggebend für die exakte Planung von Kapazitäten, Material und Ressourcen ist die Kommunikation zwischen Konstruktion und Produktion, genauer gesagt, die Übersetzung von Daten in Prozesse. Deleco erreicht dies mittels CAD-Integration sowie durchgängigem Arbeiten auf allen Ebenen. Durch die Übernahme von Stücklisten in Deleco werden alle für die Fertigung benötigten Konstruktionsbauteile zentral erfasst und stehen somit für jeden weiteren Arbeitsschritt direkt zur Verfügung. So sieht die Disposition, welche Bauteile noch gefertigt oder beschafft werden müssen. Die Produktion kann unter Beachtung von Maschinenverfügbarkeit und benötigtem Personal punktgenau geplant werden. Und alle Kosten sind dank Vor- und Nachkalkulation stets im Blick.

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Aber Deleco geht noch weiter: auch die direkte Steuerung von Maschinen ist möglich. Ein Beispiel hierfür ist die Kopplung von Deleco an die Fertigungssteuerungssoftware TruTops und somit an die Maschinen der Firma Trumpf. Diese Verbindung schafft optimale Kontrolle und Übersicht über die Produktion: Alle Fertigungsaufträge werden durchgehend überwacht und koordiniert, die Maschinenrückmeldung erfolgt automatisch, Materialien und Maschinen werden bestmöglich eingeplant. Reduzierte Durchlaufzeiten, sparsamer Umgang mit Verbrauchsmaterialien und eine genaue Berechnung der Fertigungsdauer sprechen für sich.

Angesichts derartig vielschichtiger Prozesse rückt ein Schlagwort immer deutlicher in den Vordergrund: Usability, die Gebrauchstauglichkeit von Software. Die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Anwender verändern sich stetig - genauso wie das Arbeitsumfeld und die Anforderungen an eine funktionale ERP-Software. Komplexer werdende Prozesse stehen einer Technikwelt entgegen, in der eine einfache Bedienung gefragter denn je ist. Diesem Spannungsfeld widmet sich das Systemhaus derzeit in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der TU Chemnitz. "Unsere Software soll Arbeitsprozesse erleichtern, nicht verkomplizieren. Deshalb suchen wir nach neuen Wegen, um Deleco noch benutzerfreundlicher zu machen. Jedem Anwender soll es möglich sein, die Software ohne hohen Schulungsaufwand zu bedienen", so Annett Barth. "Eine nutzerorientierte Oberfläche sowie eine intuitive Programmführung stehen für uns im Fokus." kf

Halle 3, Stand H22

Das Fertigungsnetzwerk: Halle 3, Stand G30

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