Digitale Fertigungsumgebung

Mara Hofacker,

Stahlproduzent setzt bei digitaler Transformation auf PSI

PSI Metals wurde von der SIJ - Slovenian Steel Group und ihrem Tochterunternehmen SIJ Metal Ravne mit der Implementierung der PSImetals-Module Production, Quality, Order Dressing, Order Scheduling und Line Scheduling beauftragt. PSImetals 5.18 wird zwei Altsysteme im Stahlwerk und in der Weiterverarbeitung ersetzen.

Stahlproduktion im Stahlwerk in Ravne. © SIJ Metal Ravne

Ziel des Projekts ist es, die alternden Fertigungssysteme zu ersetzen und eine neue digitale Fertigungsumgebung bei SIJ Metal Ravne, dem zweitgrößten Stahlwerk der SIJ Group, zu schaffen. Das Projekt umfasst die auftragsbezogene Produktionsplanung, die Qualitätskontrolle des technologischen und des Produktionsprozesses, sowie die Zertifizierung und Verwaltung des Lagermanagements.

„Das Projekt spiegelt unsere Strategie im Bereich der digitalen Fertigung wider und wird den Aufbau einer vollständig integrierten digitalen Fertigungsarchitektur ermöglichen“ sagt Vladimir Arshinov, CIO der SIJ Group, und ergänzt: „Wir ziehen in Betracht, die digitale Fertigungsarchitektur auf weitere Werke der Gruppe auszudehnen“.

SIJ Group erwartet, dass die Implementierung des PSImetals-Systems die Leistungskennzahlen (KPIs) erheblich verbessert, so dass neue Märkte für SIJ Metals Ravne erschlossen werden können. Das IT-Team der SIJ Group wird mit den PSI-Experten aus Graz, Österreich, zusammenarbeiten, sodass Konfigurationsarbeiten und Anwendungswartung zukünftig selbstständig durchgeführt werden können. Das Projekt beginnt im September 2019 und wird voraussichtlich innerhalb von 18 Monaten in Betrieb gehen.

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