KI + Datenanalyse
MES in der Kunststoffindustrie
Der international tätige Kunststoffverarbeiteter Friedrich Sanner wird künftig das Manufacturing Execution System Guardus MES einsetzen. Die Software des gleichnamigen Herstellers soll künftig die zentrale Rolle in der Produktions- und Qualitätsüberwachung von Sanner spielen. Dazu zählt neben den Qualitätsprüfungen in den Beschaffungs- und Produktionsprozessen auch das Produktionsmanagement, die Betriebs- und Maschinendatenerfassung sowie die Prüfmittelverwaltung und -kalibrierung.
Der Entscheidung vorangegangen war eine intensive Prüfung hinsichtlich der funktionalen Breite und technologischen Integrationsfähigkeit des MES. „Unser Grundsatz ist es, unsere bestehenden Systeme so umfassend wie möglich zu nutzen und die Anzahl an Anwendungen so groß wie nötig und so klein wie möglich zu halten“, erklärt Holger Frank, Geschäftsführer von Sanner, die Ausgangslage. So sollte es neben dem führenden kaufmännischen System von SAP „nur“ noch eine weitere zentrale Anwendung geben, die alle qualitäts- und produktionsrelevanten Bereiche abdeckt und ihre Daten mit der ERP-Welt nahtlos austauschen kann.
Darüber hinaus waren die Qualitätsmanager von Sanner auf der Suche nach dem richtigen „Rüstmaterial“ zur effizienten Umsetzung der Anforderungen, die aus der Qualitätsstrategie des Unternehmens resultieren. Funktionen wie Chargenrückverfolgbarkeit bis auf Kartonebene oder ein zentrales Reklamations- und Maßnahmenmanagement standen dabei ganz oben auf der Anforderungsliste. „Wir haben uns hohen Qualitätsstandards verschrieben. Um diesen Weg kontinuierlich zu gehen, brauchen wir die richtigen Instrumente. Und die haben wir mit diesem System gefunden“, so Frank weiter.sg








