Atlas Ward liefert Stahlhallenpaket

Autohaus setzt schnittige Oldtimer perfekt in Szene

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Im österreichischen St. Pölten bei Wien hat das Unternehmen die perfekte Kulisse für vierrädrige Klassiker geschaffen.

Klassische Inszenierung in Stahl: Atlas Ward lieferte auch den zweiten Hallentrakt für ein Autohaus für Oldtimer in St. Pölten, Österreich. Fotos: Classics Reloaded

Klassisch ist die Inszenierung, klassisch auch die Story: Auf offener Flur, im spektakulären Rot des Sonnenuntergangs ziehen hell erleuchtete, großzügig verglaste Stahlhallen alle Blicke auf sich. In ihrem Innern funkeln schnittige Oldtimer im Scheinwerferlicht. Gerade abends erinnert diese Präsentation an der Mathilde-Beyerknecht-Straße im österreichischen St. Pölten bei Wien an die Ästhetik legendärer US-Roadmovies. Aus gutem Grund: Das Autohaus Classics Reloaded Handels GmbH handelt dort vorzugsweise mit Klassikern amerikanischer Herkunft, von Cadillac über Chevrolet bis Hummer, aber auch mit sämtlichen US-Neufahrzeugen. Darüber hinaus werden Oldtimer restauriert und technisch optimiert; Service, Tuning und Reparatur sind ebenfalls Teil des Angebots.

Transparente Konstruktion mit viel Fassadenglas

Dass Stahl zu diesem Genre perfekt passt, wussten die Macher von Classics Reloaded von Anfang an. Schon die erste Ausstellungshalle und die Werkstatt wurden auf rund 400 und 380 Quadratmetern Grundfläche als transparente Konstruktionen aus dem flexiblen Baustoff mit viel Fassadenglas erbaut. Im zweiten Bauabschnitt wurde dieser Bestand nun stark erweitert. Wiederum kamen Stahlhallen zum Einsatz, wiederum zeichneten dafür dieselben Partner verantwortlich wie beim Erstprojekt: Die Lieferung des Stahlhallenpakets samt Stehfalzdächer (AER 60/30) und 80-Millimeter-Sandwichwände übernahm Atlas Ward, einer der weltweit führenden Stahlhallenhersteller; für die Montage und Projektumsetzung sorgte dessen langjähriger Partner, die österreichischen ATC Generalunternehmungen aus St. Pölten.

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Der neue Hallentrakt besteht aus mehreren aneinandergebauten Räumlichkeiten für einen zweiten Ausstellungsbereich, Waschanlage, Spenglerei, Lackiererei sowie ein zusätzliches Lager.

Der neue Hallentrakt besteht aus mehreren aneinandergebauten Räumlichkeiten für einen zweiten Ausstellungsbereich, Waschanlage, Spenglerei, Lackiererei sowie ein zusätzliches Lager. Er umfasst eine Gesamtfläche von rund 800 Quadratmetern und reiht sich mit den Bestandsbauten wie eine offene Perlenkette um ein Innengelände. Für die einheitliche Gestaltung und Optik erhielten die Gebäude ein gemeinsames Höhenniveau von rund fünf Metern, gemessen an den Dachkanten der Fassadenseiten in Richtung Innengelände. Teils schräge Stützen, verschiedene Stützenabstände und Spannweiten sowie spitze Winkel in der Hallenarchitektur bringen Dynamik in die geschlossene Struktur des baulichen Gesamtbildes. Diese konstruktiven Lösungen gründen ebenso auf den Vorzügen des Multitalents Stahl wie die kurze Lieferzeit von etwa drei Monaten ab Auftragsvergabe.

Dabei wurden zum einen die Kundenwünsche nach optimaler Nutzung des begrenzten Firmen-Grundstücks (4.050 Quadratmeter) und nach einem dennoch ansprechenden, transparenten Gesamteindruck mit Einsatz nur weniger Hallenstützen erfüllt. Zum anderen wurde größerer Abstimmungsaufwand bewältigt aufgrund höherer Anforderungen etwa für den Brandschutz, der für Einrichtungen wie etwa Waschbox oder Lackierkabine nötig wurde.

Rechts die neue Ausstellungshalle für vierrädrige Klassiker. Atlas Ward lieferte auch den zweiten Hallentrakt für ein Autohaus in St. Pölten, Österreich. Foto: Classics Reloaded

Die reibungslose Umsetzung solcher Herausforderungen wie auch des gesamten Projekts beruht nicht zuletzt auf den Vorteilen des Partnerkonzepts, das Atlas Ward mit bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe wie ATC realisiert. Von dieser Zusammenarbeit, in die jeder seine speziellen Kompetenzen einbringt, profitieren letztlich auch die Bauherrn: „Wir sind unterm Strich sehr zufrieden mit der gesamten Ausführung – sowohl beim ersten wie auch beim zweiten Bauabschnitt“, äußert sich Hans-Peter Zwetti, Geschäftsführer von Classics Reloaded.  

Über Atlas Ward

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International Ltd. mit weiteren Niederlassungen etwa in China, Polen und der Ukraine.

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