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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hydraulik + Pneumatik

Über 40 Standardgrößen

Klemmdichtungen werden bei totraumfreien Klemmverbindungen gemäß DIN 32676 eingesetzt. Dabei ist die Dichtung zwischen zwei Edelstahlflanschen angeordnet, die von einer Klammer umschlossen sind. Standardmäßig werden alle Größen in DIN-, ISO- und Zoll-Ausführung angeboten, von DN 6 bis DN 300 sowie von ¼“ bis 4“. Es sind folgende Werkstoffe erhältlich: EPDM, VMQ, FKM, PTFE und PTFE-FKM ummantelt. Alle medienberührten Werkstoffe sind FDA-konform. Einige der Klemmdichtungen erfüllen zusätzlich die Anforderungen gemäß USP Class VI und TA-Luft. Auf Wunsch werden entsprechende Konformitätsbescheinigungen mitgeliefert.

Die Dichtungen sind als Formdichtungen ausgeführt und besitzen an den Seitenflächen einander gegenüberliegende Ringwulste. Die Klemmdichtungen für die Flansche mit einem Durchmesser von mindestens 34 Millimetern haben bis auf wenige Ausnahmen einen flanschübergreifenden Außenbund. Bei der Montage umgreift der Dichtungsaußenbund den einen der Flansche, wodurch die Klemmdichtung selbsthaltend positioniert ist. Dabei greift der eine Ringwulst in eine Ringnut des Flansches ein. Dann wird der andere Flansch dagegen gelegt, wobei der andere Ringwulst der Dichtung in die Ringnut des anderen Flansches eingreift, so dass beide Flansche koaxial zentriert sind. Beim Schließen der Klammer drücken die Flansche fest gegen die Klemmdichtung, wodurch eine stets dichte Rohrverbindung gewährleistet ist. Je nach gewähltem Werkstoff können die Dichtungen bei Betriebstemperaturen von –200 °C bis +260 °C eingesetzt werden. Die Klemmdichtungen werden insbesondere bei Verfahrensprozessen mit flüssigen Medien, wie beispielsweise Milch, Bier, Wein oder Fruchtsäfte eingesetzt. Sie werden bevorzugt in der Biotechnik sowie in der Getränke-, Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik- und Chemieindustrie verwendet.st

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