Handhabungstechnik

Mit Kameraprüfung

Arburg spritzt hochpräzise Lichtwellenleiter mit Mikrostrukturen mit dem in einer Fertigungszelle integrierten Allrounder 270 A. Diese Spritzteile kommen überall dort zum Einsatz, wo Licht gezielt ein- und ausgeleitet werden soll, etwa in der Beleuchtungs- oder der Lichtleitertechnologie. Die Alldrive-Maschinen, die alle das Energieeffizienz-Label e² von Arburg tragen, eignen sich besonders für die Produktion von High-End-Spritzgießteilen. Der kleinste elektrische Allrounder 270 A verfügt über 350 Kilonewton Schließkraft und arbeitet mit einer Spritzeinheit der Größe 70. Ein Arburg-Thermolift Materialtrockner und -förderer mit Trockenlufteinheit wird zur Aufbereitung des PC-Granulats eingesetzt. Ein Temperiergerät mit Schnittstelle zur Maschine sorgt für eine exakte Werkzeugtemperatur, die bei der Produktion optischer Teile zwingend notwendig ist, um Schlieren und sonstige Fehler zu vermeiden. Nach der Teilentnahme durch das horizontal eingreifende Robot-System Multilift H fährt dieses einen Kameraprüfplatz an, auf dem die Spritzteile punktuell mit einer Lichtquelle beleuchtet werden, um die Lichtwellenleitung auf Qualität und Funktion zu überprüfen. Das Spritzteil wird vor die Prüfplatte gehalten und von vier LEDs seitlich angeleuchtet. Dadurch werden die auf dem Teil aufgebrachten Logos sichtbar, zum Beispiel die der Projektpartner Innolite, AWM Advaltech und Arburg. Die Kamera prüft als Qualitätsmerkmal die Helligkeit der Teile, um eine möglichst gleichmäßige Replikation sicherzustellen. Danach werden die Teile geordnet auf einem Förderband abgelegt. Alle Funktionen der Peripheriegeräte sind in die Selogica-Steuerung integriert, sodass der gesamte komplexe Produktionsprozess samt Qualitätsprüfung einfach und sicher zu handhaben ist. pb

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