Schwenkeinheit
Globoid schwenkt
Schwenkeinheiten werden in der Automation eingesetzt, um schwere Lasten wie komplette Spannbaugruppen, Vorrichtungselemente oder Schweißzangen in Position zu bringen – häufig mit Gesamtgewichten bis 100 Kilogramm.
Pneumatische Schwenkeinheiten sind für derlei Anforderungen immer noch Standard in der Rohbaufertigung. Allerdings sind sie in werkerzugänglichen Anlagenbereichen riskant, denn sie zeigen wegen der in den Zylinderkammern eingespannten Druckluft ein kritisches Not-Stopp-Verhalten, so der Hinweis von Tünkers.
Sicherheitsanforderungen der neuen Maschinenrichtlinie würden erst durch aufwendige pneumatische Steuerungskonzepte und Blockiereinheiten erfüllt. Tünkers will Schwenkaufgaben einfacher mit elektrischen Schwenkeinheiten lösen und präsentiert hierzu einen Globoid-Schwenker, der die Schwenkbewegung mittels Globoid-Getriebe umsetzt und dank der kompakten Bauform und den kompatiblen Hauptmaßen zur Pneumatikserie des Unternehmens passt.
Die Elektroschwenker mit Globoidgetriebe EGS mit den von Nord angebotenen Drehstrommotoren bieten nun erstmals eine Lösung mit integrierter Safety-Torque-Off-Schnittstelle. Das Antriebskonzept bietet Sicherheit, Servicefreundlichkeit und weitere Pluspunkte gegenüber pneumatischen Systemen, etwa Taktvorteile durch einstellbare Verfahrgeschwindigkeit, Positionierung ohne Referenzierung mittels Absolutwertgeber am Motor sowie Drehzahlrückführung mittels Multi-Turn-Absolutwertgeber für hochgenaues Positionieren. Ein Schaltschrank sei nicht notwendig, sagt der Anbieter, und der Anschluss problemlos durch Leistungs- und Busstecker möglich. pb








