Forschungsprojekt Flow-Pro

Drohnen und FTF organisieren ihr Netzwerk

Asti InSystems beteiligt sich am Forschungsprojekt Flow-Pro. In den nächsten vier Jahren soll ein klimaschonendes, sich selbst organisierendes Logistik-Netzwerk entwickelt werden, das  Transporteinheiten unternehmensübergreifend verbindet.

Asti InSystems beteiligt sich am Forschungsprojekt Flow-Pro © Asti InSystems

Das Forschungsvorhaben Flow-Pro (Professioneller Fluss) soll die Mikrologistik der Zukunft einleiten. Im Rahmen der Bundesinitiative mFund fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund vier Millionen Euro sechs bundesweite Projektpartner aus der Wissenschaft und Wirtschaft, darunter Asti InSystems, bei der Untersuchung und Erprobung der Vernetzung, Fusion und Nutzung von Mobilitäts-, Verkehrs- und Logistikdaten. Das Projekt startet am 1. Juli 2020 und ist auf einen Zeitraum von vier Jahren angelegt.

Ziel ist die Entwicklung eines sich selbst organisierenden Logistiksystems, welches sich durch Methoden der Künstlichen Intelligenz während des Betriebs selbstständig optimiert. Berücksichtigt werden dabei klimaschonende Strategien wie beispielsweise eine unter optimiertem Energieverbrauch realisierte Auftragsausführung oder eine ökologische Routenauswahl. Flow-Pro ermöglicht die Mikromobilität von Waren bis zur Losgröße 1 in Industrieparks und optimiert die Intralogistik unternehmensübergreifend auf dem Land- und Luftweg. In Kooperation werden verschiedene Transporteinheiten wie fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Multicopter-Drohnen weiterentwickelt, um in unterschiedlichen Netzwerken einzelne, technologische Systemgrenzen zu verbinden

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Mit dem Einzug der Digitalisierung in Wirtschaft und Industrie sind Lösungen in der Logistik gefragt, die in der Lage sind, nicht nur Massenware, sondern immer kleinere Stückmengen und Losgrößen zu transportieren. Heutige, konventionelle Logistiksysteme sind für diese zukünftigen Anforderungen nicht ausgelegt: Sie sind mit hohen Kosten verbunden und wenig flexibel. Hier spielen auch Umweltfaktoren eine Rolle: Die Verkehrsnetze werden aktuell vorwiegend neben dem Individualverkehr durch die unternehmerische Logistik belastet. Zudem beträgt der Anteil an LKW-Leerfahrten und Minimal-Ladungen deutlich über 37 Prozent.

Die Logistikeinheiten „kommunizieren“ untereinander, um über ein KI-gestütztes Angebotssystem den geeignetsten Kandidaten für die anfallenden Transportaufträge zu ermitteln. Der KI-Service soll so aufgebaut werden, dass alle Kenngrößen im Logistiknetzwerk (Verkehrsdaten, Umwelteinflüsse, die Fähigkeiten der einzelnen Transporteinheiten, Produktdaten) die Strategien der beteiligten Unternehmen einbeziehen (lokale und globale logistische Ziele, Kosten- und Emissionsreduktion). Dabei soll es jederzeit möglich sein, weitere Transporteinheiten einzubinden, eigene Einheiten gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen und somit logistische Ziele für alle Beteiligten zu optimieren.

Beteiligt am Projekt „FlowPro“ sind folgende sechs Partner: FHWS (Würzburg-Schweinfurt), Siemens (München), EmpQopter (Würzburg), Flexus SAP Intralogistik (Würzburg), Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Forschungsgruppe Verkehrstelematik) (Saarbrücken) und Asti InSystems. as

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