Still betreut FFZ in Full-Service-Miete

Voller Durchblick im Kühlhaus

Beim Duisburger Food-Logistiker Havi Logistics betreut Still für die temperaturgeführten Lager sämtliche Flurförderzeuge in der Full-Service-Miete. Mit webgestützten Softwaretools sowie einem speziell für Havi Logistics entwickelten Poolsystem werden die Fahrzeugeinsätze an allen Logistikzentren in Deutschland optimiert und flexibel gemanagt.

Die neue Tiefkühlkabine vom Still-Schubmaststapler FM-X garantiert beste Sicht nach allen Seiten.

Im Food-Service ist Havi Logistics der führende Logistikdienstleister für die Systemgastronomie und als Lead Logistics Provider auf allen Kontinenten präsent. In Europa beliefert der amerikanische Logistikdienstleister aus 66 Distributionszentren Kunden in den Bereichen Catering und Convenience wie McDonald‘s, Kentucky Fried Chicken, Nordsee oder die italienische Restaurantkette Vapiano. Für mehr Flexibilität und Wirtschaftlichkeit an den acht Logistikzentren in Deutschland sorgt ein gemeinsam mit Still entwickeltes Poolsystem beim Einsatz der Flurförderzeuge (FFZ). Zusammen mit dem Full-Service-Mietvertrag herrscht heute mehr Planungssicherheit und eine verbesserte Kostenkalkulation. Außerdem hat sich auch der betriebsinterne Aufwand für die Bereitstellung der FFZ reduziert.

Full-Service-Miete

Mit Blick auf das bei Havi Logistics geführte Produktspektrum im Trocken-, Frische- und Tiefkühlsegment wurden alle FFZ von Still in der Tiefkühl-Ausführung für bis zu minus 30 Grad Celsius geliefert.

Statt Automation sorgen 280 FFZ für die innerbetrieblichen Transporte und flexiblen Kommissionierungen im breiten Sortiment der Lebensmittelartikel. Bei den anspruchsvollen Einsätzen im Tiefkühlbereich (TK) bildet die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Fuhrparks die wesentliche Voraussetzung für eine effiziente Logistik. Havi erreicht mit den FFZ von Still einen schnellen Durchsatz. Mit einem für Havi Logistics eigens zusammengestellten Full-Service-Paket übernimmt Still die komplette Betreuung der Fahrzeuge. Die wesentlichen Bestandteile der Full-Service-Vereinbarung sind die Übernahme vom gesamten Reparaturrisiko sowie Planung, Abwicklung und Überwachung aller anfallenden Service-, Wartungs- und Prüfleistungen. Die Verlagerung der wirtschaftlichen Verantwortung und Risiken vom Kunden auf den Anbieter sind damit verbunden. Falls ein Gerät einmal ausfallen sollte, gewährleistet der Full-Service-Vertrag kürzeste Reaktionszeiten, bis ein Techniker vor Ort ist.

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Anhand des Poolsystems werden die Fahrzeugeinsätze schnell und flexibel an den Havi-Logistikzentren durchgeführt.

Innovatives Poolsystem

Ein zusätzliches Sicherheitsnetz ist der im IT-System von Havi installierte Still-Report. Das webgestützte Softwaretool bietet vollständige Transparenz der gesamten Staplerflotte an allen acht Standorten in Deutschland. Die Abbildung von Ist-Zuständen sowie detailgenaue Analyse-Funktionen für den Fuhrpark geben Auskunft über die Effizienz der Flotte und bilden die Basis für das innovative Poolsystem. Nicht mehr jedes Fahrzeug wird hierbei einzeln auf seine Laufleistung hin bewertet und entsprechend abgerechnet. Vielmehr wird standortübergreifend für alle genutzten FFZ einer Geräteklasse jeweils ein Gesamtstundenpool zugrunde gelegt. In diesem Pooling werden Gesamtlaufzeiten den Fahrzeuggruppen zugrunde gelegt und so die Mehr- und Mindernutzung einzelner Geräte ausgeglichen. Für die optimale Stundenlast können so die betroffenen Fahrzeuge zwischen den Logistikstandorten einfach ausgetauscht werden.

Arbeiten in der „Kühltruhe“

Einige der Schubmaststapler vom Typ FM-X hat Still mit einer speziell isolierten, beheizten Tiefkühlkabine ausgestattet. Der Fahrer kann so nahezu ohne Einschränkung längere Zeit im TK-Bereich geschützt arbeiten.

Schubmaststapler FM-X 25, Kommissionerfahrzeuge CX 20 und Elektroniederhubwagen mit Fahrerstandplattform EXU S24 sind das Gros der FFZ. Mit Blick auf das von Havi Logistics geführte Produktspektrum im Trocken-, Frische- und Tiefkühlbereich wurden alle FFZ in der TK-Ausführung für Temperaturen bis zu minus 30 Grad Celsius ausgerüstet. Für den Tiefkühleinsatz einige der FM-X 25 sogar mit einer beheizbaren Kabine. Die Fahrer dieser Stapler können damit nahezu ohne Einschränkung längere Zeit im TK-Bereich geschützt arbeiten.

Aktive Laststabilisierung, Energierückgewinnung, Blue-Q, Curve Speed Control und Safety Light

Alle Paletten lassen sich mit den verstellbaren Gabelzinken längs oder quer aufnehmen.

Je nach Mastausstattung und Hubgerüst hebt der FM-X aufgrund seiner hohen Resttragfähigkeit bis zu 1.000 Kilogramm in die oberste Regalhöhe. Für den schnelleren Paletten-Umschlag hat Still die Schubmaststapler mit der Aktiven Laststabilisierung (ALS) ausgerüstet. In großen Höhen werden hierbei bei den Ein- und Auslagerungen über einen automatischen Ausgleichsimpuls auftretende Schwingungen schnell gestoppt. Um bis zu 80 Prozent lassen sich damit die Prozesszeiten am Regal verkürzen und so die Umschlagsgeschwindigkeit deutlich steigern. Beim Bremsen wird die Energie zurückgewonnen und ohne Leistungseinbußen per Knopfdruck mit dem Effizienzmodus „Blue-Q“ bis zu zehn Prozent Energie eingespart. Bei Kurvenfahrten sorgt die lenkwinkelabhängige Geschwindigkeitsregelung „Curve Speed Control“ mit einer automatischen und sanften Geschwindigkeitsreduzierung für mehr Sicherheit. Und das LED-basierte Safety-Light warnt mit einem auf den Boden projizierten Lichtstrahl vor nahenden Staplern. Für den harten Praxisalltag sind die Chassis der FM-X darüber hinaus durch eine zusätzliche Blechverkleidung in anfahrgefährdeten Bereichen geschützt.

Zutrittskontrolle, Reduzierung von Gewaltschäden

Die Schubmaststapler FM-X hat Still mit der Aktiven Laststabilisierung (ALS) ausgerüstet. Prozesszeiten am Regal werden um bis zu 80 Prozent verkürzt. (Fotos: Gerd Knehr)

Via Datenkarte wird der Zutritt mit dem Still-Flottenmanager geregelt. Zutritt, Rechte oder Geschwindigkeitsbegrenzungen sind für jeden Fahrer per Karte hinterlegt. Ferner werden mittels speziellen Schocksensoren Gewaltschäden im FleetmanagerTM 4.x erfasst. Erhält das FFZ einen Stoß, so bleibt das Fahrzeug stehen oder geht in die Schleichfahrt über. Nur ausgewählte Personen können anschließend das FFZ mit einem PIN wieder freischalten. pb

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