Fördertechnik
Im Zeichen des Optimismus
Peter Kazander, Messechef des Logimat-Veranstalters Euroexpo, ist bereits vor Beginn der achten Auflage der Stuttgarter Messeveranstaltung voll des Lobes über seine Aussteller: „Wir spüren die Innovationskraft der Aussteller, die zeigen wollen, wie sie den durch die Wirtschaftskrise veränderten Marktbedingungen trotzen.“
Vom 2. bis zum 4. März werden in der Schwaben-Metropole rund 700 Aussteller zur internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss erwartet. Das bedeutet etwa 52.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche oder vier belegte Hallen in Reihe: 1, 3, 5 und 7.
Die Logimat spiegelt den wachsenden Optimismus der Wirtschaft nach dem Durchleben der Finanz- und Wirtschaftskrise wider. Drei Monate vor Messebeginn wurde eine Flächenbelegung von mehr als 90 Prozent gemeldet. Ein anderes Signal macht den Erfolg der jungen Veranstaltung sichtbar: Mehr als 130 Unternehmen sind in diesem Jahr erstmalig als Aussteller in Stuttgart vertreten.
Sie vertrauen darauf, dass die besuchenden Unternehmen in schwierigen Zeiten Lösungen nachfragen, die Prozesse effizient gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe schonen. Gerne erweisen sich antizyklische Investitionen in die Intralogistik als Rezept gegen die Auswirkungen der Krise. Sparsamere und schnellere Förder-, Lager-, und Verladetechnik können Durchlaufzeiten im Lager sowie die Be- und Entladezeiten an der Rampe deutlich reduzieren. Weiteres Potenzial bietet die Informations- und Kommunikationstechnik mit moderner RFID-Steuerung, effiziente Kommissionier-Systeme und Softwarelösungen für die Lagerverwaltung und das Bestandsmanagement.
Aktuelle Entwicklungen, Trends und Strategien zur Produktivitätssteigerung und Kostensenkung stehen nicht nur im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern bestimmen auch die Themen des Rahmenprogramms.
Auf den Foren werden Fragen der Automatisierung im Lager und der Warensteuerung ebenso diskutiert wie „Green Logistics, „Logistik-Immobilien“ oder der Dauerbrenner „Warehouse-Management“.
Moderne Logistik ohne Identifikationstechnologien ist undenkbar. Deswegen spielen auch Identifikation und Datenaustausch in Stuttgart eine bedeutende Rolle, um den gestiegenen Anforderungen an die Transparenz bei Lagerbeständen und einer optimalen Distribution gerecht zu werden. Darüber hinaus befassen sich die Vorträge mit intelligenten Verpackungsstrategien, dem Fach- und Führungskräftemangel in der Intralogistik, der effizienten Auswahl und dem Betrieb von Produktionssoftware, der Ladungssicherung, dem Brandschutz und der Sicherheitstechnik.
Die Tages-Veranstaltung „Intralogistics – Future – Technology“ unter der Moderation von Prof. Karl-Heinz Wehking, Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT), erörtert sowohl die Planung logistischer Systeme und die automatisierte Identifikation am Beispiel der Pharmaindustrie als auch die Materialoptimierung bei Rädern und Rollen für Gabelstapler. bw








