Schmalz-Logistikzentrum erneuert
Aberle bereitet der Logistik die Bühne
Mit einer großflächigen Bühnenkonstruktion, der Einrichtung von vier neu entwickelten Kommissionierarbeitsplätzen sowie der Anbindung der Prozesse an die Fördertechnik und in das für Materialfluss und Warehousing installierte Prozess Management System Aberle PMS hat die Aberle GmbH, Leingarten, die Effizienz im Logistikzentrum bei J. Schmalz deutlich erhöht.
Am Standort Glatten hat J. Schmalz in den vergangenen Jahren in mehreren Teilprojekten die Intralogistik auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Mit der Einrichtung einer fast 1.200 Quadratmeter großen Logistik- und Montagebühne über der Bestandsförderanlage wurden jetzt die Nutzung der Raumkapazitäten in der bestehenden Logistikhalle sowie die Prozesseffizienz weiter verbessert. Mehr als 70 Tonnen Stahl wurden für die Errichtung der neuen Bühne verarbeitet. Besondere Herausforderung: Die Bühne musste bei laufendem Betrieb installiert werden. „Dabei mussten sowohl Betriebsstörungen als auch die Risiken von Arbeitsunfällen für die Schmalz-Mitarbeiter vermieden werden“, erklärt Aberle Projektleiter Rainer Krahmer. „Daher konnten wesentliche Arbeiten lediglich in Nacht- und Wochenendarbeit ausgeführt werden.“
Seit Anfang April ist das Geschehen auf der Logistik- und Montagebühne komplett in die intralogistischen Abläufe des Logistikzentrums integriert. Basis dafür bilden die von Aberle realisierte Fördertechnik sowie vier vollkommen neu entwickelte Kommissionierarbeitsplätze und die Einbindung der Prozesse in das Prozess Management System Aberle PMS.
Die Bühnenkonstruktion bietet Platz für das Logistikbüro und je zwei Besprechungsräume und Teamzonen. Gut zwei Drittel der Fläche nehmen 35 Montageplätze und, denen gegenüber liegend, vier neuartige, automatische Kommissionierstationen ein. Die modular konzipierten Pick&Pack-Arbeitsplätze wurden von Aberle exakt nach den Anforderungen von Schmalz konzipiert. Die Ausbaumöglichkeit für weitere vier Kommissionier-Arbeitsplätze ist im Anlagenlayout bereits vorgesehen. Die Kommissionierstationen werden über einen vorgeschalteten Loop mit Behältern aus dem dreigassigen Automatischen Kleinteilelager (AKL) versorgt. Jeder Arbeitsplatz verfügt über eine Zuführung für Leer- und eine separate Zuführung für Quellbehälter. Je zwei Arbeitsplätze verwenden zudem eine Rückführstrecke für Anbruch- und Zielbehälter. bw










