MiR-Palettentransport

Der neue Große für schwere Aufgaben

Mobile Industrial Robots bringt den MiR500 auf den Markt: Der neue Transportroboter ist größer, stärker und schneller als seine Vorgänger und ermöglicht eine vollautomatisierte Beförderung von Paletten und schweren Gütern.

Durch seine Nutzlast von 500 Kilogramm und seine größere Tragfläche kann der MiR500 Paletten mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Kilometer pro Stunde automatisch aufnehmen, transportieren und ausliefern. (Bild: MiR)

Durch seine Nutzlast von 500 Kilogramm und seine größere Tragfläche kann der MiR500 unter anderem Paletten mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Kilometer pro Stunde automatisch aufnehmen, transportieren und ausliefern. Die komplette Flotte der flexiblen MiR-Roboter erlaubt Betrieben jeder Branche und Größe nun, den Materialfluss entlang ihrer gesamten Produktionskette vom Lager bis zum Warenausgang zu optimieren.

„Wir haben den MiR500 entwickelt, um den Bedürfnissen unserer Kunden in bestmöglicher Weise entgegenzukommen. Vielen von ihnen ist die Automatisierung des internen Transports schwerer Güter und Paletten ein wichtiges Anliegen“, erklärt Thomas Visti, CEO von Mobile Industrial Robots.

Der MiR500 ist so groß wie eine Standard-Europalette und eignet sich ideal, um ebensolche autonom zu transportieren. Die eigens hierfür entwickelten Aufsatzmodule MiR500 Pallet Lift und MiR500 Pallet Rack ermöglichen ein stabiles Handling und einen sicheren Transport. So entlastet der mobile Roboter Mitarbeiter von schweren körperlichen Tätigkeiten zugunsten anspruchsvollerer Aufgaben. „Der MiR500 ist ein extrem robuster Roboter und unser widerstandsfähigstes Modell“, erklärt Visti weiter.

Anzeige
Der MiR500 ist so groß wie eine Standard-Europalette und eignet sich, um ebensolche autonom zu transportieren. (Bild: MiR)

Ausgestattet mit Sensorsystemen und Sicherheitssoftware manövriert der der Roboter souverän in dynamischen Umgebungen. Hindernissen und Menschen weicht er dabei aus und findet selbstständig den schnellsten Weg zum Ziel. Zugleich erfüllt er alle Sicherheitsstandards, die für eine TÜV-Zertifizierung erforderlich sind, etwa die ISO/EN 13489.

Der MiR500 lässt sich ohne spezielles Expertenwissen und Vorkenntnisse schnell einrichten, programmieren und bedienen. Aufsatzmodule wie Palettenheber, Förderband oder Roboterarm sind leicht zu montieren und auszutauschen. So kann das starke Modell unkompliziert für verschiedenste Transportzwecke eingesetzt werden.

Auf Wachstumskurs

Nach Angaben der International Federation of Robotics (IFR) befindet sich der Markt für mobile Roboter auf Wachstumskurs. „Industriebetriebe suchen ständig nach neuen Wegen, um ihre Produktion zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der interne Transport ist dabei der letzte noch zu automatisierende Bereich. Mit unseren autonomen mobilen Robotern kommen wir diesem Bedarf optimal entgegen“, konstatiert Thomas Visti. MiR hat seinen Umsatz zwischen 2016 und 2017 auf zehn Millionen Euro verdreifacht. Für 2018 ist mindestens eine Verdoppelung des Umsatzes geplant. Daneben erwartet MiR, die Zahl der Mitarbeiter von 65 auf rund 120 zu erhöhen.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Anzeige

Wettbewerbsvorteile bei großen Maschinen

Ob 3D-gedruckte Bauteile für Maschinen und Anlagen, Prototypen oder Hilfsmittel für die Konstruktion: Die Additive Fertigung ist für moderne Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierung nahezu unverzichtbar, wenn man in der...

mehr...

Lineartechnik

Transporttechnik aus dem Baukasten

Viele Transportaufgaben lassen sich mithilfe von Lineartechnik realisieren. Um das Zusammenspiel von Lineareinheit, Motor, Getriebe und Steuerung zu vereinfachen, bieten sich vorkonfigurierte Lösungen an. So kann der Aufwand für Recherche und...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren