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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bandförderanlagen

Der ganzheitliche Blick zählt

Wartung von Bandförderanlagen sollten regelmäßig stattfinden. Förderbandanlagen lassen sich proaktiv warten. Wartungsmitarbeiter können Schäden beheben, ehe sie zum außerplanmäßigen Stillstand der Anlage führen. Sicheres Arbeiten sowie hohe Verfügbarkeit der Bandförderanlagen sind damit stets gegeben. Unnötige Maschinenstillstände lassen sich vermeiden und Betriebskosten langfristig senken.

Der regelmäßige und genaue Blick der Servicemitarbeiter gehört zum Betrieb von Bandförderanlagen. So lassen sich Fehler abstellen und Rückträge, die sich zu massiven Materialverlusten addieren können, vermeiden. (Foto: Flexco)

Die Conveyor Equipment Manufacturers Association (CEMA), ein Zusammenschluss nordamerikanischer Hersteller von Förderbandanlagen, schätzt die jährlichen Wartungskosten auf etwa fünf Prozent der Ausgaben eines neuen Transportbands. Hinzu kommen noch etwa zwei Prozent der Kosten für die Installation. Mit vorbeugenden Wartungen können Betreiber sowohl die Lebensdauer als auch die Produktivität der Förderbänder und damit ihrer Anlagen deutlich erhöhen. Komponenten können rechtzeitig getauscht werden, und das wirkt sich auf den reibungslosen Betrieb des ganzen Systems aus.

Mitarbeiter, die täglich an einer Anlage arbeiten, erkennen die kleinen und schleichenden Veränderungen am System häufig nicht – oder erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Deswegen empfiehlt es sich, externe Wartungsspezialisten zu beauftragen, die das Fördersystem mit unverstelltem Blick bewerten. Damit können sich die Unternehmen ganz auf ihr Geschäft konzentrieren und müssen kein Personal für diese Arbeiten bereitstellen. Flexco ist ein führender Spezialist mechanischer Transportband-Verbindungsysteme, Förderbandabstreifer, Bandzentrierstationen, Prallbetten und Trommelbeläge für leichte und schwere Transportbänder. Die Service-Mitarbeiter des Unternehmens übernehmen unter anderem die Bewertung der Bandförderanlagen bei den Anwendern vor Ort, um den Ist-Zustand des Systems zu erfassen. Auf dieser Basis lassen sich Gefahrenstellen zuverlässig erkennen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter an der Anlage deutlich erhöhen. Entscheidend ist, das gesamte System zu betrachten und nicht nur einzelne fehlerhafte Komponenten zu ersetzen. Das heißt: Die Service-Techniker identifizieren nicht nur die Probleme an der Förderanlage, sie empfehlen Betreibern auch Lösungen, wie sich Ursachen beheben und auf Dauer vermeiden lassen.

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Rücktrag schädigt das Förderband
Betreiber sollten die externen Wartungsingenieure sorgfältig auswählen. Ausschlaggebend sind Erfahrungen mit unterschiedlichen Anwendungen verschiedener Betreiber. Je kompetenter die Ingenieure sind, desto mehr tragen sie zur Kostensenkung bei. Zu den Aufgaben der Wartungsingenieure gehört es zudem, bei jeder Bewertung die Risiken aufzuzeigen, die entstehen, wenn die Schäden nicht behoben werden. Alle Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge werden den Betreibern anschließend ausführlich präsentiert. Auf dieser Basis können die Betreiber alle erforderlichen Maßnahmen zeitlich optimal planen, ohne dass Engpässe entstehen.

Es gibt mehrere wichtige Fragen, die bei der Bewertung gestellt werden müssen. Eine davon bezieht sich auf den Rücktrag. Denn das zusätzliche Gewicht des am Band haftenden Materials sowie die erhöhte Staub- und Schmutzentwicklung beeinträchtigen die Funktion der Förderbandanlage. Spitze oder scharfkantige Materialien können Verschleiß und Schäden an der Anlage verursachen. Höhere Kosten für Wartung und Ersatzteile sowie vermehrte Ausfallzeiten sind die Folge. Rücktrag ist vor allem im Steinkohlebergbau eine der Hauptursachen für Wartungsarbeiten. Werden diese nicht frühzeitig durchgeführt, mindert das die Lebensdauer der Förderbänder erheblich. In komplexen System sind Förderbandabstreifer ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil. Sie minimieren den Rücktrag und verbessern dadurch die Leistung, die Effizienz und die Lebensdauer der gesamten Anlage.     bw

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