Stapler

Check am Smartphone

Flottenmanagement-Lösung zur Fahrzeugprüfung. Automatisierte Flurförderzeuge, alternative Energiesysteme, sensorgesteuerte Fahrerassistenzsysteme und intelligente Flottenmanagement-Lösungen eröffnen Logistik-Planern, Einkäufern sowie Fuhrpark- und Serviceverantwortlichen zahlreiche neue Optionen.

Themenschwerpunkte von Linde MH auf dem Logimat-Stand. (Bild: Linde-MH)

Linde Material Handling (MH) tritt auf der Logimat zusammen mit seinen beiden Vertriebspartnern Schöler Fördertechnik und Hofmann Fördertechnik auf. Ein Schwerpunkt der am Stand gezeigten Lösungen sind die robotergesteuerten Fahrzeuge der Matic-Serie, mit denen der Hersteller sein Angebot erweitert hat. Besonderheit der automatisierten Geräte ist, dass sie sich ohne Reflektoren mithilfe von Geo-Navigation selbstständig im Raum orientieren. Diese Technologie macht sie gut skalierbar und erlaubt die schrittweise Integration in bestehende Lager-Layouts. Über den integrierten Computer kommunizieren die Geräte mit WMS- und ERP-Systemen und ermöglichen jederzeit einen Wechsel zwischen automatischem Fahren und manueller Bedienung. Aktuell auf den Markt gekommen sind der Niederhubwagen Linde T-Matic mit 2,4 Meter langen Gabeln und 2,5 Tonnen Tragfähigkeit und der Hochhubwagen in Gegengewichtsausführung, Linde L-Matic AC, mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit.

Als weitere Messeneuheit bringt Linde MH die Modelle mit Lithium-Ionen-Batterie. Nach dem Niederhubwagen Linde T16-T20 lassen sich nun auch die Niederhubkommissionierer Linde N20 mit zwei Tonnen Tragfähigkeit, die Schlepper Linde P30C und P50C mit drei und fünf Tonnen Zugkraft sowie der Fahrerstand-Niederhubwagen Linde T20 SP mit zwei Tonnen Tragfähigkeit wahlweise mit der neuen Batterietechnologie ausrüsten. Alle Geräte können mit Akkukapazitäten von 207 oder 414 Amperestunden ausgestattet werden, entsprechen höchsten Sicherheitsstandards und verfügen über ein abgestimmtes Recycling- und Rücknahmesystem.

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Unterstützung für Betreiber und Fahrer bietet eine Funktionalität der Flottenmanagement-Lösung connect. Um sicherzustellen, dass die Geräte den DGUV-Richtlinien entsprechend vor Schichtbeginn überprüft werden, kann der Staplerfahrer sein Gerät nur starten, wenn er über eine Smartphone-App verschiedene Fragen zum Zustand seines Fahrzeugs beantwortet hat. Bei Bedarf kann er Schäden per Foto dokumentieren und direkt an seinen Vorgesetzten oder einen Servicetechniker senden. Um die Abfrage individuell auf den Einsatzfall anzupassen, lassen sich die Fragen durch den Betreiber frei formulieren und jederzeit anpassen. Der Check dient der Sicherheit des Fahrers sowie seiner Arbeitsumgebung und sorgt für standardisierte Prozessabläufe. Gleichzeitig tragen ein einwandfreier Betriebszustand und die frühzeitige Erkennung von Schäden zum Werterhalt der Flurförderzeuge bei.

Einen weiteren Messe-Schwerpunkt sind zahlreiche Sicherheitsfeatures. Neben den Assistenzsystemen „Safety Pilot“ für Stapler und „Dynamic Mast Control“ für Schubmaststapler gehört ab sofort das neue Assistenzsystem „Speed Assist“ dazu. Es erkennt, ob sich ein Gabelstapler innerhalb oder außerhalb der Halle bewegt, und passt die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechend an. Reichweite und Empfindlichkeit des Sensors sowie die gewünschte Reaktionszeit werden auf die ortsspezifischen Gegebenheiten des Kundenbetriebs eingestellt.  bw

Halle 8, Stand B21

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