Autonomer Unterfahr-Schlepper

Per Knopfdruck auf den Weg geschickt

Der autonome C-Matic markiert den Einstieg von Linde in das Segment der Unterfahr-Schlepper. Er fährt bis zu 16 Stunden nonstop, hat alle erforderlichen Sicherheitsfeatures und lässt sich flexibel in die innerbetrieblichen Materialflussprozesse integrieren.

Der Unterfahr-Schlepper C-Matic manövriert selbstständig auf einem zuvor installierten Magnetband durch den Lagerbereich. (Bild: Linde)

Gerade in der Produktionslogistik finden sich häufig standardisierte Abläufe. Tag für Tag, Schicht für Schicht müssen in Gitterboxen gelagerte Teile an definierte Bandpositionen gebracht werden. Solche Abläufe können mit autonomen Transportlösungen vereinfacht und Mitarbeiter entlastet werden. Mit dem neuen fahrerlosen C-Matic genügt ein Knopfdruck, um den Trolley mit den benötigten Kleinteilen auf den Weg zu schicken – oder umgekehrt zu rufen.

Der Unterfahr-Schlepper manövriert selbstständig auf einem zuvor installierten Magnetband durch den Lagerbereich. Am Abnahmepunkt fährt er unter den jeweils bereitgestellten Trolley und „dockt“ diesen über einen ausfahrbaren Mitnahmebolzen an. Dabei bewegt der C-Matic problemlos Lastenträger mit einem Gewicht bis zu 650 Kilogramm und bringt diese mit einer Geschwindigkeit von maximal drei Kilometer pro Stunde auf einer festgelegten Route zum Ziel. Das Magnetband lässt sich dabei schnell und einfach verlegen oder austauschen.

Bewegung mittels RFID-Tags

Den Bewegungsmodus des Geräts definieren RFID-Tags, die in individuell wählbaren Abständen unter dem Magnetband verlegt werden. Die entsprechenden Aktionen beim Lesen eines RFID-Tags werden bei der Installation über eine Software vergeben: Beispielsweise lässt sich an Stellen, wo Fußgänger den Fahrweg kreuzen, die Geschwindigkeit reduzieren. Dank eines verbauten Laserscanners mit Drei-Meter-Radius sowie einem Scanwinkel von 270 Grad erkennt das autonome Gerät Personen sowie Hindernisse rechtzeitig und stoppt im Bedarfsfall automatisch. Hinzu kommen ein Not-Aus-Knopf auf der Vorderseite des Fahrzeuges sowie ein akustisches Warnsystem. 

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Besonderer Vorteil sei die große Ausdauer, sagt Linde. Mit einer Akkuladung kann das Gerät bis zu 16 Stunden am Stück arbeiten. Geladen wird ganz bequem per Onboard-Lader an einer 230-Volt-Steckdose, beispielsweise über Nacht. Binnen acht Stunden sind die Gel-Akkus wieder voll einsatzbereit. Für Unternehmen mit Drei-Schicht-System bietet Linde ein optionales Batteriewechselgestell mit externer Ladeeinheit an. as

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