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Am Laserschweißen

führt gelegentlich kein Weg vorbei. Diese Erfahrung musste jedenfalls ein Hersteller von vollständig gekapselten und gasdichten Dauermagnetkupplungen zum schonenden Übertragen hoher Drehmomente machen, die auch dem Einfluss hoch toxischer und aggressiver Medien ausgesetzt sind. Konventionelle Schweißmethoden wurden nämlich vom Dauermagnetfeld gestört, während sich ein Laserstrahl dadurch nicht aus seiner Bahn ablenken lässt.

Nachdem die Laserschweißarbeiten wegen der geringen Stückzahlen über ein Jahrzehnt lang bei einem Lohnfertiger durchgeführt wurden, bestand durch zunehmend größere Nachfrage die Chance, eine eigene Laserbearbeitungsanlage auszulasten. Hauptsächlich ist sie mit dem Schweißen rotationssymmetrischer Teile aus Edelstahl beschäftigt, kann jedoch auch Bleche bis 6 Millimeter Dicke mit einer Geschwindigkeit bis 12 Meter pro Minute schneiden. Beispielsweise werden Abdichtringe zugeschnitten und anschließend beidseitig auf das rotationssymmetrische Bauteil aufgeschweißt, um das Magnetsystem hermetisch abzudichten.

Laserquelle ist ein diffusionsgekühlter Kohlendioxidlaser von Rofin-Sinar mit 2 Kilowatt Ausgangsleistung, ausreichend für Einschweißtiefen bis 5 Millimeter in Edelstahl. Merkmale des Lasers sind neben einer guten Strahlqualität von K \> 0,9 auch die Tatsache, dass keine Gasumwälzung erforderlich ist und nur noch alle 72 Stunden das Gas gewechselt werden muss. Dies hat einen geringen Gasverbrauch sowie wenig Wartungsbedarf zur Folge.

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Die Laserbearbeitungsanlage lässt sich mit Hilfe von Schnellkupplungen rasch vom Schneiden auf das Schweißen und umgekehrt umrüsten. Sie kann 25 bis 600 Millimeter lange Bauteile mit Durchmessern von 25 bis 350 Millimeter schweißen, wobei die Einschweißtiefe bei etwa 2,5 Millimeter liegt. Gesteuert werden die Anlage und alle Prozesse über eine CNC 840D von Siemens.rm

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