Betriebsstoffe
Erodiermaschinen „ein bisschen“ automatisiert
Für Erodiermaschinen-Anwender, die mit der Kapazität am Ende sind oder rationeller arbeiten wollen – und das bei überschaubarem Investitionskosten – hatte Zimmer+Kreim schon bisher einen 16-fach-Elektrodenwechsler im Programm, der bei der Flexibilität aber gelegentlich Wünsche offen ließ. Anders ein neuer 20-fach-Kettenwechsler: Er ist modular einsetzbar und vollständig von der Maschine abgekoppelt. Und was noch besser ist: Man kann ihn sowohl an Maschinen der Brensbacher als auch bei manchen Fremd-Spannsystemen einsetzen.
Der universell einsetzbare Elektrodenwechsler soll unempfindlich gegen Störungen sein. Die erwähnte Aufnahmekapazität für 20 Elektroden gilt bei einem Flächenmaß bis 50 × 50 Millimetern. Ist es größer, sinkt die Anzahl der möglichen Elektroden entsprechend. Jede darf bis zu 15 Kilogramm wiegen, wobei aber eine Gesamtlast von 200 Kilogramm nicht überschritten werden darf. Der Elektrodenwechsel ist unkritisch, denn er wird von einem Überlast- und einem Kollisionsschutz überwacht.
Sollten Ihnen die 20 Elektrodenplätze nicht ausreichen, dann müssen Sie auf eine derzeit in der Entwicklung befindlichen Wechslerversion mit größerem Fassungsvolumen warten. Doch auch damit sollen die Wechselzeiten nicht in den Himmel wachsen. Ebenfalls für Erodierer interessant: Vom Hersteller gibt es auch eine kompakte, voll automatisierte Senkerodiermaschine mit hoher Pinolengeschwindigkeit und sehr kurzen Timerzeiten, die bis zu 25 Prozent Bearbeitungszeit einsparen soll. Und ein besonderes Handhabungssystem deckt auch Arbeitsgänge wie Fräsen und Waschen ab.rm








