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Artikel und Hintergründe zum Thema

Maschinensicherheitsscheiben

Andreas Mühlbauer,

Sicherheit gewährleisten, Durchblick behalten

Sicherheitsscheiben in Werkzeugmaschinen schützen vor fliegenden Partikeln und spritzendem Kühlschmiermittel. Deshalb ist es wichtig, dass die Scheiben stets über ihre volle Funktionsfähigkeit verfügen. Der Hema Scheibenservice stellt das sicher.

Damit Hema-Maschinensicherheitsscheiben ihre Funktionsfähigkeit bewahren, müssen sie regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. © Hema Maschinen- und Apparateschutz

Reine Polycarbonatscheiben verspröden durch den permanenten Kontakt mit Kühlschmiermitteln oft schon nach sehr kurzer Betriebsdauer. Sicherheitsexperte Hema fertigt deshalb ausschließlich Verbundsicherheitsscheiben aus Polycarbonat und Sicherheitsglas. Dabei schützt das Sicherheitsglas zum Maschineninnenraum die Polycarbonatscheibe vor der Benetzung mit Kühlschmierstoffen; die Polycarbonatscheibe zur Bedienerseite weist eine wesentlich höhere Rückhaltefähigkeit auf und sorgt für die Sicherheit des Maschinenbedieners. Je nach Kundenanforderung können die Scheiben gerade oder gebogen angefertigt werden. 

Individuell konfiguriert und gefertigt

Die Polycarbonatscheiben in Stärken von 5 bis 15 mm sind mit einer Oberflächenbeschichtung versehen, die die Scheibe vor Kratzern und Abrieb schützt. Alle Sicherheitsscheiben werden entsprechend der jeweils gültigen Maschinenrichtlinie für jede Werkzeugmaschine individuell konfiguriert und hergestellt.

Seit 45 Jahren fertigt die Hema Maschinen- und Apparateschutz GmbH Schutzsysteme für Werkzeugmaschinen und verfügt über umfassendes Know-how in diesem Bereich. „Auf Basis dieser Erfahrung empfehlen wir, gealterte und verschlissene Maschinensicherheitsscheiben regelmäßig auszutauschen, um keine Risiken für Mensch und Maschine einzugehen“, betont Marc Arendt, Leiter Vertrieb Spare Parts bei Hema.

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Austauschen: Regelmäßig und nach Beschädigung

In Anlehnung an die Empfehlungen der Berufsgenossenschaft und des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) rät Hema zum Austausch von Maschinensicherheitsscheiben, bestehend aus Glas und Polycarbonat, spätestens nach einer Verwendungsdauer von fünf bzw. acht Jahren. Bei plastischen Verformungen (Beulung) durch vorangegangene Aufprallbeanspruchung, bei Rissen, beschädigter Randabdichtung, eingedrungenem Kühlschmierstoff im Verbundaufbau oder einer beschädigten Schutzscheibe ist ein sofortiger Austausch erforderlich.

Der Hema Scheibenservice übernimmt die umfassende Betreuung der Sicherheitsscheiben von Kundenmaschinen. Er überprüft die eingesetzten Maschinensicherheitsscheiben hinsichtlich der Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und legt einen Tauschzeitraum fest. Das Wartungsmanagement behält den Überblick und erinnert Kunden rechtzeitig an den regelmäßigen Scheibenaustausch. Eine umfassende Beratung gehört ebenso zum Service wie der eigentliche Austausch der Scheiben und eine Nachrüstung von Bestandsmaschinen mit neuen Scheiben, die den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Sicherheit für Menschen und Anlagen

Bei einer solchen Nachrüstung können übrigens auch reine Polycarbonatscheiben durch die sichereren Verbundsicherheitsscheiben ersetzt werden. Damit Fertigungsmaschinen immer den aktuellen Sicherheitsforderungen und materialwissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und Menschen und Anlagen geschützt sind.

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