Roth & Rau mit HAP vereint

Kompetenzen zu Fabmatics gebündelt

Unter dem Namen Fabmatics GmbH beziehungsweise Fabmatics USA Inc. sind seit dem 1. September 2016 die Unternehmen HAP Handhabungs-, Automatisierungs- und Präzisionstechnik Dresden sowie die auf sie verschmolzene Roth & Rau – Ortner mit ihrer amerikanischen Tochtergesellschaft Roth & Rau – Ortner USA Inc. tätig.

Die Mannschaft von Roth & Rau Ortner segelt jetzt unter neuer Flagge: Fabmatics. (Fotos: Fabmatics)

„Mit  Fabmatics entsteht ein zukunftsorientierter, leistungs- und innovationsstarker Spezialist für die Automatisierung von Materialflüssen und Handlingprozessen in Halbleiterfabriken und anderen hochtechnisierten Produktionsumgebungen“, sagt Dr. Steffen Pollack, geschäftsführender Gesellschafter bei neuen Unternehmen. „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft blicken und auch mit neuem Namen weiterhin zu den führenden Anbietern von Automatisierungslösungen in der Halbleiterindustrie gehören.“

Automatisiertes Lagersystem unter Reinraumdecke von Fabmatics.

Der Namenswechsel markiert den Abschluss des Fusionsprozesses in dem auch weiterhin inhabergeführten Unternehmen. Meyer Burger (Germany) hatte am 31. August 2015 ihre beiden Tochtergesellschaften Roth & Rau – Ortner sowie Roth & Rau – Ortner USA Inc. an die HAP Holding, die Muttergesellschaft der HAP Dresden, verkauft.

„Mit unseren nunmehr 160 Mitarbeitern, einer breiteren Produktpalette und der Fabmatics USA Inc. bieten wir unseren Kunden ein noch umfangreicheres, flexibles und qualifiziertes Leistungsspektrum aus einer Hand an“, sagt Heinz Martin Esser, ebenfalls Geschäftsführer bei Fabmatics. Durch die Bündelung der Kompetenzen und Aktivitäten beider Unternehmen erlangt  Fabmatics international eine starke Marktposition vor allem bei der Modernisierung älterer 200-Millimeter-Halbleiterfabriken. Dazu wird die Fabmatics USA Inc. ausgebaut. Neben dem Service-Geschäft wird am Standort Sandy in Utah ein Kompetenzzentrum für Automation aufgebaut, um zukünftig noch enger mit US-amerikanischen Kunden zusammenzuarbeiten.

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„Durch den Zusammenschluss der Roth & Rau – Ortner und HAP Dresden können wir unseren Kunden in der Halbleiterindustrie komplexe und ganzheitliche Systemlösungen zur Materialflussautomatisierung aus einer Hand anbieten“, unterstreicht Thomas Tettenborn, zuständiger Beteiligungsmanager bei der Süd Beteiligungen. Die Süd Beteiligungen hatten die HAP bereits 2014 mit einer Altersnachfolgelösung unterstützt und begleitet die HAP seitdem als Minderheitsgesellschafter.

Unter diesem Logo tritt Fabmatics ab sofort an.

Ein Fokus der Fabmatics liegt dabei auf der Nachrüstung von 200-Millimeter-Fabriken, um sie für die zukünftigen Marktanforderungen fit zu machen. Weltweit gibt es rund zweihundert 200-Millimter-Fabriken.

Mit der Fusion sollen die Weichen auf Wachstum gestellt werden. So plant der sächsische Automatisierungsspezialist einen Umzug in gemeinsame Räumlichkeiten mit einem eigenen Reinraum. Die Fabmatics wird dann auf rund 3.500 Quadratmetern Büro- und Produktionsfläche im Industriepark MicroPolis im Dresdner Norden forschen und fertigen. Außerdem bekommt das Unternehmen eine neue Unternehmensidentität mit einem neuen Logo. bw

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