Baumüller auf der SPS

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Mehr Produktivität mit Drive Intelligence

Der Nürnberger Automatisierer Baumüller zeigt auf der SPS viele Neuheiten, unter anderem ein neues Laufzeitsystem für PLCs, die Servoumrichter-Familie b maXX 6000 samt antriebsintegrierter performanter Steuerung b maXX PLC di und die neue Motorengeneration DSC2. Die antriebsintegrierte Steuerung b maXX PLC di (drive-integrated) übernimmt in den Servoantrieben der neuen b-maXX-6000-Familie skalierbare Steuerungsaufgaben bis hin zu hochperformanten synchronen Mehrachsanwendungen. Dies entlastet und verkleinert beziehungsweise ersetzt die zentrale SPS, da sich die PLC di auch als EtherCAT-Master zur Steuerung weiterer Servoumrichter einsetzen lässt.

Mit der Software-Lösung Smart Vibration Monitoring kann Condition Monitoring ohne Sensor umgesetzt werden. Die Software wird direkt in den Servoregler integriert und ist daher gut nachrüstbar. © Baumüller

Mit einer minimalen Feldbus-Zykluszeit bis zu 250 Mikrosekunden ist die integrierte Steuerung eine der schnellsten antriebsintegrierten PLCs auf dem Markt. Über digitale Eingänge reagiert die b maXX PLC di auf wichtige Ereignisse, beispielsweise Messtaster, in Echtzeit. Die hervorragende Konnektivität ermöglicht es, flexible und modulare Strukturen über Schnittstellen, etwa OPC UA, MQTT, EtherCAT und Ethernet, aufzubauen. Damit ist die b maXX PLC di optimal für künftige Anforderungen im Automatisierungs- und IoT-Umfeld vorbereitet.

Neue Software Smart Vibration Monitoring

Condition-Monitoring-Lösungen sorgen in vielen Maschinen für eine regelmäßige Zustandsüberwachung. Damit wird zum Beispiel ein Verschleiß an Motoren rechtzeitig erkannt und ein möglicher Maschinenstillstand vermieden. Wird diese Funktion via Sensor ausgeübt, kann dies allerdings je nach Maschinentyp und Anzahl der eingesetzten Motoren, beispielsweise bei einer Textilmaschine, aufwendig und kostspielig werden. Mit der neuen Softwarelösung Smart Vibration Monitoring können Maschinenhersteller ihren Kunden ein Condition Monitoring ohne externen Sensor anbieten.

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Die Software ist über die Softdrive-PLC direkt im Servoregler integriert und daher gut nachrüstbar. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Maschinenhersteller: Beispielsweise sind Laufzeit-Modelle für Zusatzfunktionen der Maschine anbietbar. Die neue Funktion nutzt zur Überwachung der Mechanik, zum Beispiel Elektromotor, Lüfter oder Hydraulik-Pumpe, aufgezeichnete und analysierte Prozessparameter als Referenzwerte. Vibrationen, die etwa durch Unwucht oder fehlerhafte Ausrichtung entstehen, erkennt die Software rechtzeitig und gibt ein Fehlersignal aus. Für den Motor ist damit eine geplante Wartung möglich; das beugt einer weiteren Schädigung oder einem Ausfall der Maschine vor.

SPS, Halle 1, Stand 560

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