Servoantrieb mit integrierter Sicherheit

Maschinen leistungsfähiger und flexibler machen

Der Servoantrieb Allen-Bradley Kinetix 5500 von Rockwell Automation mit integrierter Sicherheit soll Maschinen- und Anlagenbauer  helfen, die Entwicklungs- und Installationszeit ihrer Maschinen zu verkürzen und gleichzeitig deren Flexibilität zu erhöhen.

Der Servoantrieb Kinetix 5500 mit integrierter Sicherheitsfunktionalität setzt auf dem kürzlich vorgestellten Servoantrieb Kinetix 5500 auf. Um die hohen Achssteuerungsanforderungen zu erfüllen, verfügt er über dieselbe Highspeed-Koordination und nutzt zusätzlich das EtherNet/IP-Netzwerk, um damit die Funktionen zur Maschinensicherheit zu erfüllen. Die Endanwender profitieren hiervon durch mehr Sicherheit für ihr Personal und eine höhere Maschinenverfügbarkeit in der Produktion.

„Anwender in der Verpackungsbranche, in der verarbeitenden Industrie und in der Fördertechnik sehen sich mit ständig wechselnden Produktionsanforderungen konfrontiert, wodurch sich auch ihre Sicherheitsanforderungen ändern können“, sagt Peter Schoch, Teamlead Commercial Engineering bei Rockwell Automation. „Die Verfügbarkeit von Sicherheit über das Netzwerk erleichtert die Konfiguration und Aktualisierung der Sicherheitsfunktionen. So sind Maschinenbauer sehr flexibel beim Design und können sich in diesen Industrien besser von ihren Mitbewerbern unterscheiden. Damit machen sie es ihren Kunden einfacher, auf geänderte Marktanforderungen zu reagieren.“

Anzeige

Über das EtherNet/IP-Netzwerk lassen sich sicherheitsrelevante Signale über dieselbe Leitung und IP-Adressen übertragen, die auch zur Steuerung und für die Achssteuerung verwendet wird. Ein fest verdrahtetes Sicherheitssystem wird hierdurch überflüssig. Der Verdrahtungsaufwand reduziert sich, was wiederum Zeit und Geld bei der Installation spart und potenzielle Fehlerquellen beseitigt. Dies wiederum verringert die Notwendigkeit der Fehlerbehebung und verkürzt die Stillstandzeiten.

Maschinen- und Anlagenbauer können mit der Entwicklungsumgebung Studio 5000 und den Sicherheitssteuerungen Allen-Bradley GuardLogix den Antrieb zügiger konfigurieren und ihren Kunden mehr Benutzerfreundlichkeit bieten. Neben den Achssteuerungs- und Steuerungsparametern können die Anwender nun auch die Sicherheitsfunktionen in ein und derselben Entwicklungsumgebung realisieren. Sie können die STO-Funktion (sicher abgeschaltetes Moment) zurücksetzen, eine unbegrenzte Zahl von Sollwerten programmieren, Sicherheitszonen verändern und vorhandenen Code wiederverwenden, um die Systemvalidierung zu erhalten. Und das alles in ein und derselben Softwareumgebung.

Darüber hinaus profitieren Anwender durch die Integration des Antriebs in die GuardLogix-Sicherheitssteuerung von verbesserten Diagnoseinformationen. Details zu sicherheitsrelevanten Fehlern wie etwa STO-Anforderungen erscheinen auf der LCD-Anzeige des Antriebs. Diese Informationen können außerdem in bestehende Informationsdatenbanken und bereits in Gebrauch befindliche Reporting-Lösungen übernommen werden. Die Anwender erhalten somit relevante Sicherheitsinformationen, wann und wo immer sie diese benötigen. kf

SPS IPC Drives, Halle 9, Stand 205

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Hannover Messe 2026

Siemens stellt neuen KI-Agenten vor

Siemens bringt mit dem ‚Eigen Engineering Agent‘ eine KI für die Automatisierungstechnik auf den Markt. Die Lösung ist in das TIA Portal integriert, wurde mit über 100 Unternehmen getestet und soll Engineering-Prozesse deutlich beschleunigen.

mehr...
Anzeige

Helukabel

Künstliche Intelligenz gemeinsam vorantreiben

Helukabel verstärkt die Aktivitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz und ist nun Mitglied des IPAI. Die Innovations- und Kollaborationsplattform für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Verwaltung hat sich zum Ziel gesetzt,...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Personalien

Neue Impulse für den ifm-Vertrieb

Zum Jahresbeginn 2026 wurden zwei Positionen bei ifm neu besetzt: Markus Wolf wird Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, Sven Quant übernimmt die Position des Zentralgeschäftsführers im Bereich Prozesssensorik innerhalb der ifm-Gruppe.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren