Jakob modifiziert Balgkupplung
Dauerfest bei Temperatur und Chemie
Bei der Kupplungsreihe KP mit vierwelligem Balg und zwei radialen Klemmnaben handelt es sich um eine Version mit kürzerer Baulänge im Jakob-Metallbalgkupplungsprogramm.
Dadurch ist sie für Anwendungen mit minimalen Wellenabständen und begrenzten Einbauverhältnissen besonders geeignet. Zudem sind die sehr hohen Torsionssteifewerte und die montagefreundliche Klemmnabenausführung erwähnenswert. Niedriges Trägheitsmoment, akzeptable Werte für die zulässigen Wellenversätze und Rückstellkräfte runden das Bild ab.
Der mehrlagige Edelstahl-Metallbalg zeichne sich zum einen durch seine hohe Verdrehsteifigkeit und zum anderen durch den Ausgleich von axialen, radialen und lateralen Wellenversätzen aus, sagt Jakob. Durch die verkürzte Bauweise und die dadurch entstehende Gewichtseinsparung ergäben sich weitere Vorteile wie zum Beispiel niedrigere Massenträgheitsmomente.
Die Klemmnabe ist aus hochfestem Aluminium um ein möglichst geringes Massenträgheitsmoment zu erreichen. Die Naben sind ausgestattet mit einem servicefreundlichen Easy-Clamp-System. Es ermöglicht ein einfaches, mit genügendem Passungsspiel versehenes Aufschieben. Eine einzige, radial leicht zugängliche Schraube pro Nabe sorgt für die zur Drehmomentübertragung notwendige Vorspannkraft. Durch diese einfache, aber sehr zuverlässige Verbindung können die Kupplungen, auch bei schwierigen Einbauverhältnissen, mit wenigen Handgriffen montiert werden.
Die Balg-Nabe Verbindung erfolgt durch das optimale und spielfreie Bördel-Einpressverfahren. Im Gegensatz zu Klebeverbindungen ist dieses Fügeverfahren bei kritischen Betriebsbedingungen (minus 50 Grad Celsius bis plus 400 Grad Celsius, Chemikalien) unbegrenzt dauerfest und das Übertragungsmoment jeder einzelnen Balglage wird sicher in die Nabe eingeleitet.
Die Baureihe KP ist für Nenndrehmomente von zwei bis 900 Newtonmeter mit Bohrungsdurchmessern vom drei bis 75 Millimeter erhältlich. bw












