GE-Diagnosetool hebt die Maschinenwartung ins Internet
Wartung aus der Wolke
GE Intelligent Platforms hat auf der SPS „Equipment Insight“ vorgestellt: eine Lösung zur Anlagenüberwachung von GE Predictivity, mit der OEMs Daten von vernetzten Maschinen erfassen, analysieren und Informationen zur Verbesserung der Servicequalität und Optimierung der Anlagenleistung bereitstellen können. Mit der Proficy-Software und RXi IPCs verdeutlicht die Softwarelösung, wie Betreiber ihre Maschinen einsetzen und trägt gleichzeitig zur Optimierung von Prozessen, Anlagenleistung und Profitabilität bei.
Die Anlagenüberwachungslösung nutzt Vorteile des Konzepts der Real-time Operational Intelligence (RtOI). Mit einer Kombination aus lokaler oder privater Cloud-Serverarchitektur und Field Agents stellt sie die erste integrierte Lösung zur Überwachung des Zustands von Anlagen dar, die durch Auswertung von Betriebsdaten Anlagenausfälle prognostiziert, stellt GE fest.
Ein neues Geschäftsmodell
„OEMs stehen unter dem Druck, Kunden bei gleichbleibenden Kosten höhere Servicequalitäten zu bieten“ erklärt Peter Hoffmann, Technical Director Germany bei GE Intelligent Platforms. „Die meisten wollen ihre Anlagen überwachen und ihren Endanwendern Betriebsdaten bereitstellen – aber viele verfügen nicht über die Ressourcen, dies auf effektive Weise zu bewerkstelligen. Hersteller können diese Lösung für ein neues Geschäftsmodell nutzen und die Kundenbindung stärken, indem der Kunde exakt den benötigten Service für eine Maschine erhält, den er braucht.”
Mithilfe der Funktionen von GEs bewährter Proficy-Software erfasst und verwaltet der Anlagenüberwachungsserver Langzeitbetriebsdaten zu Leistungsgrad und Alarmen und übernimmt auch die Benutzerzugriffsverwaltung. Anhand so gewonnener historischer Daten generiert die Lösung eine Trendanalyse für eine einzelne Maschine oder einen kompletten Maschinenpark. Daraufhin erhalten Endanwender oder OEM-Mitarbeiter über mobile Apps oder einen Webbrowser aufgabenspezifische Alarmmeldungen und Trenddaten. Gesteuert werden alle diese Prozesse anhand eines vom OEM erstellten Anlagenmodells. Erhältlich ist dieses Fernwartungsmodell im Abonnement. Eine dreimonatige Probeversion des Remote Monitoring and Diagnostic Tools (RM&D) soll den Interessenten die Entscheidung erleichtern.
Alle Daten auf dem Schirm
Mithilfe der Lösung werden Rohdaten schnell und wirtschaftlich in nutzbare Informationen umgewandelt und so die betriebliche Effizienz, Produktivität und Profitabilität maximiert. Alarmmeldungen, Gesamtanlageneffektivität und KPI-Daten werden auf einem einzigen, abrufbaren Bildschirm auf Ihrem Mobilgerät angezeigt. Zusätzlich liefert ein individueller Risikoindex erweiterte Analysen und prognostische Detektion, so dass OEMs Kunden informieren können, bevor ihr Prozess zusammenbricht. Kosten werden dadurch gesenkt, dass einige wenige Fachkräfte optimal zur Überwachung und Fehlerbehebung für einen ganzen Maschinenpark eingesetzt werden.
Der Field Agent erfasst Anlagendaten von intelligenten Steuergeräten nahezu aller Marken. Die Daten werden zum Schutz gegen Netzausfälle gepuffert, verschlüsselt an den Anlagenüberwachungsserver übertragen und dort verifiziert. Eine optionale 3G-Schnittstelle bietet Zugang für Endanwender, auch wenn private oder öffentliche Netze nicht verfügbar sind. Einrichten lässt sich die Lösung schnell und problemlos und oft ohne Beeinträchtigung der IT-Funktionen des Kunden. Auch das Konfigurieren mehrerer Maschinen gestaltet sich einfach – alles was dazu benötigt wird, ist ein Datenmodell.
„Als einer der weltgrößten OEMs“, so Hoffmann, „verfügt GE über die Erfahrung und die „Massive Installed Base“, um die Leistungsstärke des heutigen technologischen Wandels – flexible Rechenleistung, ubiquitäre Vernetzung und Cloud-Computing – für Unternehmen jeder Größe nutzbar zu machen.“ bw












