Frequenzumrichter

Fit für den Anschluss

Mit einem Kommunikationsmodul schafft Lenze die direkte Anbindung der Frequenzumrichterfamilie Inverter Drives 8400 an Ethernet/IP-fähige Steuerungen. Ausstatten lassen sich mit dieser Feldbusschnittstelle sowohl die Schaltschrankgeräte 8400 State-Line, High-Line und Top-Line als auch die dezentralen Frequenzumrichter 8400 motec und 8400 protec. Mit ihrer Dual-Port-Technologie und externer 24-Volt-Versorgung zur Stützung der Kommunikation bei Netzausfall stellen die Ethernet/IP-Module eine einfache Inbetriebnahme und schnellen Service sicher. Ein weiteres Highlight der Gerätereihe ist die ebenfalls neue Ablaufsteuerung für Positioniervorgänge. Bis zu 100 Aktionen zum automatischen Ablauf einer Positionierung sind mit der im 8400 Top-Line enthaltenen Ablaufsteuerung (Sequenzer) direkt im Umrichter parametrierbar. Diese Integration führt zu einer Entlastung der SPS. Denn die Frequenzumrichter sind in der Lage, das Anfahren aufeinanderfolgender Positionen eigenständig, schnell und präzise auszuführen. Mit dem 8400 Top-Line sind ähnlich flexible Positioniersteuerungen möglich, wie sie üblicherweise in der SPS programmiert werden müssten. Hierzu zählen etwa Aktionen wie Wartezeiten, Zähler oder Verzweigungen, die durch externe Sensorik oder interne Signale des Umrichters beeinflusst werden können. Ebenfalls neu ist die integrierte Oszilloskop-Funktion, die die Inbetriebnahme, Wartung und Fehlersuche vereinfacht. Die Signalabtastung und -aufzeichnung innerhalb des Antriebs erfolgt im Ein-Millisekunden-Takt. Zur Darstellung und Weiterbearbeitung der Messdaten steht das PC-Software-Tool L-force Engineer zur Verfügung. Das Oszilloskop stellt die aufgezeichneten Signale mit einer einstellbaren Zeitbasis von fünf Millisekunden bis zu einer Sekunde auf bis zu acht Kanälen gleichzeitig dar.

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pb

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