Eaton überarbeitet Frequenzumrichter

Robuster und funktionaler

Das Energiemanagement Unternehmen Eaton hat die Reihe seiner kompakten PowerXL Frequenzumrichter DC1 weiterentwickelt. Die ab sofort erhältlichen Geräte bieten neue Funktionalitäten und zeichnen sich durch eine gesteigerte Robustheit aus.

Eaton hat neue Funktionalitäten in seiner Frequenzumrichter-Baureihe PXL integriert. (Foto: Eaton)

Wie bereits die Frequenzumrichter der Reihe DA1 unterstützt der PowerXL DC1 jetzt ebenfalls hocheffiziente IE4-Motoren, gleich welcher Art (Permanentmagnet-, Brushless DC- oder Synchronreluktanz-Motoren). Die Anwendung ist dabei genauso einfach wie bei den Vorgängermodellen: Es sind nur die Basis-Motordaten und zusätzlich ein Autotuning erforderlich. Neu ist neben dem U/f-Steuermodus die Möglichkeit der sensorlosen Vektorregelung (SLV). Damit stehen bei Bedarf ein großes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und eine hohe Drehzahlstabilität zur Verfügung, sodass sich das Gerät jetzt auch für Anwendungen mit extremen Lastschwankungen eignet. Für Anwendungen im HLK-Bereich besonders interessant ist der sogenannte „Firemode“. In diesem Modus werden Fehler- und Warnmeldungen ignoriert. Beim Einsatz zum Beispiel in einer Entrauchungsanlage arbeitet der DC1 damit bis zu Letzt weiter und führt den Rauch so lange wie möglich aus dem Gebäude.

Mit zusätzlichen Funktionen eröffnen sich auch neue Einsatzfelder für den DC1: Für Pumpen-Applikationen lässt sich zum Beispiel eine zweite Beschleunigungs- beziehungsweise Verzögerungsrampe einstellen, auf die gewechselt wird, sobald eine bestimmte Frequenz erreicht ist. Eine AC-Flussbremsung ermöglicht auch ohne den Einsatz eines Bremswiderstands eine stärkere Bremswirkung.

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Über 30 neue Monitoring-Parameter erfassen jetzt deutlich mehr Status-Informationen und ermöglichen eine bessere Diagnose. Dazu zählt unter anderem eine kWh-Anzeige, mit der sich der Energieverbrauch des Antriebs ermitteln lässt. Der Anwender kann zudem Größen wie die Betriebsstunden des Lüfters, die interne Temperatur oder Fehlerzähler für Überstrom, Unter-/Überspannung und Übertemperatur erfassen.

Wie schon die Vorgänger-Modelle sollen die Frequenzumrichter DC1 mit ihrer schnellen und einfachen Inbetriebnahme überzeugen. Nur 14 Standard-Parameter reichen aus, um sie für einfache Anwendungen einzurichten. Für umfangreichere Applikationen sind zusätzliche Parameter im erweiterten bzw. fortgeschrittenen Parameterbereich hinterlegt. Zudem können einmal ermittelte Parametereinstellungen mit Hilfe eines Speicher-Sticks per Knopfdruck auf weitere Geräte übertragen werden. Dadurch sind die Frequenzumrichter auch besonders für Serienanwendungen geeignet.

Ein zusätzlicher Platinenschutz schirmt die Elektronik vor Feuchtigkeit, Staub, Chemikalien und extremen Temperaturen ab. Das steigert die Zuverlässigkeit und verlängert die Lebensdauer der Geräte.

Die Frequenzumrichter sind zu den Modellen der vorhergehenden Generation zu 100 Prozent kompatibel. So lassen sie sich in vorhandene Anwendungen implementieren – Gehäusedimension, Montageabmessungen (Bohrlöcher) und Bedienung unterscheiden sich nicht. Auch eventuell vorhandenes Zubehör wie Motordrosseln, E/A-Erweiterungsmodule oder SmartWire-DT-Module können weiter verwendet werden. Lediglich vom Speicher-Stick sowie von der externen Bedieneinheit sind neue Versionen erforderlich. bw

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