Antriebstechnik

Mehr Dynamik

heißt bei dem neuen linearen Positionierantrieb von Pfaff-Silberblau: Lasten von 500 N mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 m/min bzw. 0,5 m/sec bei einer Einschaltdauer von bis zu 90 Prozent und einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,1 mm bewegen. Bei reduzierter Lineargeschwindigkeit ist eine dynamische Last von bis zu 2000 N möglich. Die maximal zulässige statische Last beträgt 5000 N. Das Unternehmen hat den neuen Linearantrieb speziell für die Automatisierungsindustrie konstruiert, in der hohe Geschwindigkeiten bei hoher Einschaltdauer und absoluter Genauigkeit gefordert sind.

Kernstück des neuen linearen Positionierantriebes ist eine gehärtete und spiralverzahnte Kegelradverzahnung mit integrierter Kugelumlaufmutter in einem hochwertigen Aluminiumgehäuse. Als Spindel dient eine Kugelumlaufspindel mit zwei Steigungsvarianten P = 05 oder alternativ P = 20. In der Standardausführung ist die Spindel in Genauigkeitsklasse T7 ausgelegt, also mit einer Steigungsgenauigkeit von 50 µ/300 mm. Optional sind Varianten bis Klasse P5/P3 möglich. Das maximale Axialspiel der Spindel liegt – abhängig von der Steigung – bei weniger als 0,05 mm. Die Verzahnung beträgt standardmäßig 10 bis 15 Winkelminuten, es ist aber auch eine Ausführung mit einem maximalen Verdrehspiel an der Eingangswelle von < 6 Winkelminuten verfügbar.

Eine Vielzahl von verschiedenen Adaptern am Spindelende und zahlreiche weitere Optionen sowie eine kundenspezifisch auslegbare Hublänge ermöglicht die Integration des linearen Positionierantriebes in die verschiedensten Anwendungen auch in der Handhabungstechnik, der Verpackungsindustrie oder der Montage. Durch den Einsatz hochwertiger Schmierstoffe und Dichtungen bleibt Wartungsaufwand für den Linearen Positionierantrieb von Pfaff-Silberblau niedrig. Der optionale Positioniermotor umfasst Motor, Frequenzumrichter und Wegmessung in einer Einheit. Damit macht das Unternehmen eine bauseitige SPS in den meisten Fällen überflüssig. Die Einheit ist als „Plug and Play“-Lösung konzipiert. Die Programmierung des Motors erfolgt mit Hilfe eines Konfigurations- und Ladeprogramms, das auf das Betriebssystem Windows abgestimmt ist. st

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