Antriebstechnik
Mit starkem Strahlwasser
haben manche Frequenzumrichter zu kämpfen. Nicht so die Optidrive-Serie aus dem Hause Rehfuss. Denn seit kurzem sind sie in der Schutzart IP 66 erhältlich, was konkret heißt: Sie verfügen über ein besonderes Gehäuse mit einer speziellen Abdichtung, welche für den erforderlichen Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Staub sorgt. Durch diese Maßnahme ist der Einsatz in sogenannten „washdown-applications“, bei denen die Geräte mit starkem Strahlwasser beaufschlagt werden, möglich.
In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutet dies, dass die Umrichter aus Albstadt direkt im Prozess eingesetzt werden können und in der Praxis somit auf eine aufwendige und kostspielige Umhausung zum Schutz gegen Wasser und Schmutz verzichtet werden kann. Hierbei können die Umrichter sowohl als einphasige Variante für einen Leistungsbereich von 0,37 kW bis 4,0 kW als auch im dreiphasigen Bereich von 0,75 kW bis 4,0 kW bezogen werden.
Als besonderes Feature können die Umrichter generell mit einem Optistick programmiert oder auch ausgelesen werden. Dies ist vor allem bei der Programmierung mehrerer Geräte von erheblichem Vorteil, da lediglich ein Umrichter programmiert werden muss, der dann sozusagen als Master dient. Von diesem Umrichter können die konfigurierten Parameter dann auf den Stick kopiert und vom Stick dann wiederum auf beliebig viele andere Umrichter kopiert werden. Klare Sache: Dies führt zu einer deutlichen Zeit- und Kosteneinsparung bei der Inbetriebnahme oder späteren Anpassungen. Zusammen mit den Getrieben und Getriebemotoren der Cleanness-Serie, die mit einer glatten Oberfläche, ohne Störkanten, wie Kühlrippen, in denen sich Schmutz und Bakterienherde bilden können und sowohl in Aluminium als auch in Edelstahl lieferbar sind, ist das Albstädter Unternehmen mit dem neuen Umrichter nun in der Lage, den Anwendern eine Komplettlösung für die Lebensmittel-, Pharmaindustrie, sowie für die chemische Industrie anzubieten. ee








