Antriebstechnik
Mit der Zahnspulentechnik
kann die so genannte aktive Systemlänge eines Elektromotors vergrößert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Dadurch kann bei gleicher Außenabmessung deutlich mehr Leistung generiert werden.
Das Unternehmen Engel Elektroantriebe hat diesen Effekt bei ihren bürstenlosen Drehstrom-Synchronantrieben HBI zusätzlich mit einer äußerst kompakten Regelelektronik kombiniert. Die neue Reihe startet mit Flanschabmessungen von 45 und 55 Millimeter sowie Nennleistungen bis zu 160 Watt. Alle Antriebe werden wahlweise mit 24 oder 48 VDC-Betriebsspannung angeboten. Eine neue, hochauflösende Winkelerfassung macht die Reihe zu vollwertigen und dynamischen Servosystemen. Die sinusförmige Bestromung des Motors gewährleistet ein konstante und gleichmäßige Drehmomententwicklung. So werden eine sehr gute Regelbarkeit und Dynamik gewährleistet.
Sowohl die Ansteuerung als auch die Sollwertvorgabe erfolgen wahlweise über analoge/digitale Signale für Drehzahl- und Drehmoment geregelten Betrieb oder über das CANopen Interface mit Unterstützung der Betriebsarten profile position, profile velocity mode und auch profile torque mode.
Die Positionierfahrt unterstützt absolute und relative Zielvorgaben - referenziert wird entweder auf den Endschalter, auf den mechanischen Endanschlag oder auf die aktuelle Position. Der elektrische Anschluss der Antriebe erfolgt über kompakte, drehbare Steckverbinder. Diese besitzen je nach gewählter Option entweder einen oder zwei Abgänge. Zur Parameterierung wird ein einfaches, unter MS-Windows problemlos lauffähiges PC-Programm namens „DSerV“ genutzt, welches wiederum über die serielle Schnittstelle RS232 mit den Antrieben kommuniziert. st
HMI, Halle 15, Stand D30








