Antriebstechnik
Vorausschauende Wartung
Nur über ein Condition Monitoring System (CMS) kann der Anwender erfahren, welches Bauteil er auswechseln soll, beziehungsweise ob er die Wartung vorziehen muss damit kein Totalausfall erfolgt. Condition Monitoring wird daher schon in naher Zukunft zu einem strategischen Instrument. Hinzu kommt, dass der Druck der Endanwender auf die Hersteller wächst.
Das Unternehmen hat mit ConditionPro ein Monitoring System entwickelt, das aus Hard- und Softwarekomponenten aufgebaut ist und dessen Datenerfassungsmodul bereits in der Steuerung integriert ist. Das neue System kann sowohl Steuerungs- als auch Monitoringaufgaben wahrnehmen. Die Hardware der Basic-Version ist eine kompakte Steuerung mit CANopen oder ProfibusDP und mit einer acht MB Multi Media Card ausgestattet. Darüber hinaus gibt es jeweils 16 digitale Ein- und Ausgänge, vier analoge Eingänge und zwei Ausgänge sowie vier integrierte digitale I/Os mit Sonderfunktionen. Die Eingänge lassen sich so verknüpfen, dass der Anwender zur Auswertung und Visualisierung unterschiedliche Lösungen erhält, von der Fehlerdiagnose bis hin zu Reparaturhinweisen. Das Advanced-Paket bietet zusätzlich Erweiterungsmodule mit Thermoeingängen und ein Dialog Terminal zur Visualisierung. Im Premium-Paket wird die Steuerungsplattform Ventura mit eingebunden, die auch die Möglichkeit einer Slot-SPS mit eigener Stromversorgung bietet. Der Anwender erhält mit dieser Ausbaustufe ein komplettes Monitoring-System mit Internetfunktionalität (Webserver mit Datenbank, Fernwartung und Teleservice). Spezielle Softwarealgorithmen für die beiden letzten Ausbaustufen, wie automatische Fehlerdiagnose, Reparaturhinweise und erste Vorhersagen zur Instandhaltungsplanung sind Anfang kommenden Jahres lieferbar. In einer weiteren Stufe werden dann ausführliche Wartungsempfehlungen folgen. st









