Antriebstechnik

Sicherheit geht vor

Das neue Bremssystem zur sicheren Arretierung von Druckluftzylindern beruht auf einer pneumatisch-hydraulischen Kraftübertragung. Es ist in einer aktiven und einer passiven Ausführung verfügbar und eignet sich für den Einsatz mit Standard- und kolbenstangenlosen Zylindern. Kernstück beider Modelle ist ein Bremsbelag, der die Kolbenstange ummantelt und über eine Dichtmanschette hydraulisch betätigt wird. Die Bremsbeläge sind aus einem extrem abriebfesten Material gefertigt, was höchste Betriebssicherheit auch bei geölter oder verschmutzter Kolbenstange sowie eine lange Lebensdauer gewährleistet. Beim aktiven Bremssystem ist an der Kammer mit dem Hydrauliköl ein Druckluftanschluss angebracht. Wird Druck beaufschlagt, so erfolgt die Kraftübertragung und Aktivierung der Bremse durch das Öl. Die Vorspannung der Bremse kann bei diesem Modell mittels einer Schraube eingestellt werden. Bei der Passivbremse wird die Ölkammer hingegen ständig von Federn unter Druck gehalten, was für die dauerhafte Arretierung der Bremse sorgt. Soll der Zylinder verfahren werden, muss die Feder mittels Druckluft zusammengedrückt und dadurch die Bremse entspannt werden. Gebremst wird also bei Druckabfall, weswegen diese Ausführung, die auch bei Ausfällen der Energieversorgung zuverlässig funktioniert, besonders für den Einsatz in der Absturzsicherung geeignet ist. Beide Bremssysteme sind für Zylinderdurchmesser zwischen 32 und 125 Millimeter erhältlich und können optional mit einem hydraulischen Druckschalter zur Sicherheitsabfrage ausgerüstet werden. st

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