2,4-Liter-Motoren bei Yale-Staplern

Wer hat hier mehr Power unter der Haube?

Der Flurförderzeugspezialist Yale hat die Motorentechnologie bei den Gegengewichtstaplern mit Treibgasantrieb verbessert. Bei der kompletten Produktreihe mit Tragfähigkeiten zwischen zwei und 3,5 Tonnen wurden die bislang verwendeten Kfz-Motoren durch robustere Industriemotoren abgelöst. 

Yale hat mit PSI mehr als zweieinhalb Jahre lang an der Entwicklung von Motoren gearbeitet, die auf die Anforderungen der unterschiedlichen Stapleranwendungen zugeschnitten sind. (Bild: Yale)

Bei den Fahrzeugen der Serie GLP20-35VX, den Standardstaplern der Serie GLP20-25LX sowie bei der Kompaktstapler-Serie GLC20-35VX hat Yale den bisherigen 2,2-Liter-Motor von Mazda durch eine PSI-Alternative (Power Solutions International) mit 2,4 Litern ersetzt. Grund für diese Entscheidung sei die Tatsache, dass im Vergleich zu ihren Pendants aus dem Kfz-Bereich, Industriemotoren deutlich leistungsstärker, kraftstoffsparender und langlebiger seien, gab das Unternehmen bekannt. Der Industriemotor arbeitet bei weniger Umdrehungen pro Minute mit einem höheren Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Hierdurch lässt sich eine höhere Leistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch erzielen. Außerdem werden durch die geringere Drehzahl Lärm und Vibrationen reduziert und so die Lebensdauer des Motors verlängert.

30.000 Teststunden absolviert

Yale hat mit PSI an der Entwicklung von Motoren gearbeitet, die auf die Anforderungen der unterschiedlichen Stapleranwendungen zugeschnitten sind. Es kommen neueste Technologien zum Einsatz, so dass die Stapler deutlich bessere Leistungsdaten aufweisen als ihre Vorgänger. Dazu haben die Industriemotoren mehr als 30.000 Teststunden mit verschiedenen Simulationen, Zuverlässigkeitsmessungen und Tests auf dem Motorprüfstand durchlaufen. Zudem wurden die Motoren nach jeder HALT-Prüfung (Highly Accelerated Life Test) zerlegt und untersucht, um sicherzustellen, dass sie die Erwartungen hinsichtlich der Lebensdauer erfüllen. Dazu erläutert Matthew Allen, Manager Gegengewichtstapler bei Yale: „Wir haben den Kraftstoffverbrauch des neuen 2,4-Liter-Treibgasmotors von PSI in zahlreichen Tests gemessen. Nicht nur wurde die Teststrecke für leichte Anwendungen nach der Industrienorm VDI 2198 absolviert. Wir haben außerdem einen Produktivitätstest durchgeführt, der die rauen Arbeitsumgebungen, denen unsere Stapler täglich ausgesetzt sind, besser abbildet.“ Im VDI-Test dürfen die Drehzahlen nicht das Niveau erreichen, das erforderlich ist, um das Leistungsvermögen der verschiedenen verfügbaren Modellkonfigurationen in Gabelstaplern der Serie Yale VX in vollem Umfang zu vergleichen.

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Vergleich von Lasten und Kraftstoffverbrauch

„Wir wissen, dass unsere Kunden so viele Lasten wie möglich schnell und effizient bewegen wollen. Deshalb haben unsere Testfahrer innerhalb der Testzyklus-Parameter möglichst viele Lasten bewegt, so dass wir die pro Stunde bewegten Lasten sowie den stündlichen Kraftstoffverbrauch vergleichen konnten.“ Bei der Effizienzermittlung in bewegten Lasten pro Kilogramm Kraftstoff schneidet der PSI-Motor um 26 Prozent besser ab als der Vorgängermotor in der Serie GLP20-25LX. Dieselben Tests ergaben in der Serie GLP20-35VX (Modell GLP25VX) eine Verbesserung um 24 Prozent. Die neuen Industriemotoren sind zusätzlich mit verschiedenen Leistungsmodi ausgestattet: Hochleistung (HiP), Sparmodus (ECO) und Supersparmodus (ECO-eLo). Mit Hilfe dieser Modi kann die Leistung des Staplers individuell an die Anwendung angepasst werden, um beispielweise saisonale Spitzen abzudecken.

Bei den Fahrzeugen der Serie GLP20-35VX, den Standardstaplern der Serie GLP20-25LX sowie bei der Kompaktstapler-Serie GLC20-35VX hat Yale den bisherigen 2,2-Liter-Motor von Mazda durch eine PSI-Alternative mit 2,4 Litern ersetzt. (Bild: Yale)

Im Vergleich zu früheren Motoren bietet der PSI-Treibgasmotor mit seinem niedrigeren Geräuschpegel und verbesserter Wartungsfreundlichkeit zahlreiche Vorteile für Fahrer und Fuhrparkmanager, welche die Produktivität steigern. Der Geräuschpegel wurde im HiP-Modus auf 77 Dezibel (A) erheblich gesenkt. Die Wartungsfreundlichkeit ließ sich mittels einer verteilerlosen Zündanlage ohne Zündkerzenkabel für die Zündung verbessern. Es kommen hydraulische Ventilheber zum Einsatz, so dass eine Justierung nach 1.000 Stunden entfällt. Dadurch verlängert sich das Intervall für den Austausch des Nockenwellenriemens von 3.500 auf 5.000 Stunden. as

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