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Artikel und Hintergründe zum Thema

Zulieferer

Der Apparatebau kann nicht verzichten

auf das dreidimensionale Anarbeiten von Durchdringungen und Schweißanschlüssen. Dienstleister Clever Cut bietet hierzu Serviceleistungen für Behälter- und Reaktorbauer an. Insbesondere Apparatebauer, Maschinenbauunternehmen, Architekturdesigner und Modellbauer nutzen die Wasserstrahltechnik aus Paderborn. Wenn dickwandige, Druck tragende Bauteile zu verschweißen sind, gibt es dazu kaum Alternativen. Gleiches gilt für Hohlkörper, Behälter, Apparate, Rohre, Druckkessel, Reaktorgefäße, Glaszylinder- und Kugeln.

Beim dreidimensionalen Wasserstrahlschneiden führt ein Roboterarm eine Düse mit definierter Geschwindigkeit über dem Werkstück entlang. Wasser wird auf 4000 bar verdichtet und schießt durch die Düse auf das Werkstück. Kleine Mengen eingemischten Sandes wirken wie ein Schleifmittel. Der resultierende Schnittspalt ist je nach Werkstückdicke 0,5 bis 1 Millimeter breit. Das Verfahren von Clever-Cut bildet das Werkstück elektronisch in 3D ab. Abweichungen der Istform von der Idealform können manuell korrigiert werden. Der Schneidvorgang ist kalt. So gibt es keine Gefügeveränderungen und keinen thermisch bedingten Stress im Bauteil. Zudem wird das Bauteil während des Schneidens nicht mechanisch belastet. Die Reaktionslasten aus dem Schneidvorgang sind nur wenige Newton. Der austretende Wasserstrahl hat nur noch eine kleine Restenergie. Sie wird durch Dämpfer absorbiert und unschädlich gemacht. Nacharbeit ist meist nicht nötig. Beispielhaft liegen Erfahrungen vor für Aluminium, Titan, Stahl- und Edelstahlrostfrei-Legierungen, Buntmetalle und deren Legierungen, Kunststoffe, Faserverbundwerkstoffe, Sandwichbauteile, Naturwerkstoffe (Holz, Stein, Granit, Leder) sowie Textilien, Gummi, Glas und tiefgefrorene Lebensmittel.

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Die Anwendervorteile lauten zusammengefasst: Kein thermischer Energieeintrag ins Werkstück, kleinste Stegbreiten und Randabstände, gratarme und oxydfreie Schnitte (Schweißnahtvorbereitung mit dem Schnitt), Schneiden unter beliebigen (spitzen!) Winkeln, Schneidgenauigkeit 1/10 Millimeter. Auch komplexe Werkstücke mit Abmessungen von bis zu 6000 × 3000 × 3500 Millimeter werden bearbeitet.

Die Paderborner betreuen Maschinen- und Anlagenbauer etwa bei der Bearbeitung von Adapterplatten mit „schrägen“ Durchbrüchen und Fasen mit wechselnden Winkeln. Hier erzielt man annähernd die Toleranzen einer Fräs- oder Erodierarbeit – bei sehr günstigen Bearbeitungskosten. Ebenso können vergütete und gehärtete Materialien bearbeitet werden. Mittlerweile liegen auch Erfahrungen über die Arbeit an Faserverbundwerkstoffen vor. Weskamp/Ruberg/(ms)

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