Zulieferer
Wir laden ein
zu einer kleinen Reise durch Deutschland und beginnen mit Staßfurt an der Bode. In der Stadt am Südrand der Magdeburger Börde fertigt Emde seit Beginn der Windkraftnutzung in Deutschland unter anderem Windkraftkomponenten wie komplett konfektionierte Stahltürme, Fundamentsektionen, Naben und Maschinenträger aus Gusseisen.
Die ursprüngliche Gründung der Gießerei geht auf das Jahr 1863 zurück. Starke Nachfrage nach Bergwerks-, Steinbrech- und Dampfmaschinen erforderte einen kontinuierlichen Ausbau der Produktion bis in die Jahre nach der Jahrhundertwende. Mit dem Ausbau des Apparatebaus für die anorganische Chemie wurde die Gießerei zu einem weltweit exportierenden Zulieferer von Grau- und Sphärogusskomponenten. Heute ist die Gießerei überregional präsent in der Fertigung von Großgußteilen - sowohl in den Qualitäten EN-GJL-250 ff. und EN-GJS-400-U ff. bis zu einem Stückgewicht von 50 Tonnen.
Doch machen wir einen kurzen Abstecher an einen anderen Fluss: die Lahn, zum Stammwerk des Unternehmens in Nassau. 1980 wurde dort das Familienunternehmen gegründet. Gefertigt werden komplette verfahrenstechnische Lösungen und Anlagenkomponenten für das Schüttguthandling. Die Anlagen werden den Eigenschaften des Fördergutes angepasst, ihre Konstruktion und Planung erfolgt unter ergonomischen Gesichtspunkten. Vor zehn Jahren kaufte das Unternehmen Know-how aus der ehemaligen Schüttguttechnik Freital zu: Das Programm konnte um das Produkt Trogkettenförderer erweitert werden. Außerdem bedeutete es den Einstieg in die pneumatische Fördertechnik.
Aller guten Dinge sind drei: Am schnellst fließenden Fluß in Mitteleuropa, der Mulde, in der Stadt Wurzen beenden wir vorerst unsere Reise. Die Übernahme der Firma Wutra vor fast zehn Jahren trug zur Erweiterung des Programms und zur Erschließung neuer Absatzmärkte bei. Circa 70 Mitarbeiter fertigen schwere Fördertechnik. ee
HMI, Halle 3, Stand B35








