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Antreiben mit Kunststoff?

Technische Kunststoffe als Konstruktionswerkstoffe werden auf Grund Ihrer Eigenschaften immer häufiger im Maschinenbau, und dort besonders in der linearen Bewegungstechnik, eingesetzt. Viele Maschinenteile, die noch vor einem Jahrzehnt ausschließlich aus Metall hergestellt wurden, sind heute aus technischen Kunststoffen im Einsatz.

Im Bereich der Linearführungen und der mechanischen Antriebstechnik haben technische Kunststoffe heute große Bedeutung. Bei dynamischen Anwendungen kommt gerade dem geringen Gewicht der Bauteile aus Kunststoffen eine besondere Bedeutung zu. Klassische Einsatzbeispiele für technische Kunststoffe sind Gleitlager für radiale und lineare Bewegungen, Gleit- und Führungsleisten sowie Zahn- und Kettenräder.

Ein gutes Anwendungsbeispiel sind beispielsweise auch Zahnräder für Antriebseinheiten von freitragenden Schiebetoren im Außeneinsatz. Sie sind besonderen Beanspruchungen ausgesetzt, insbesondere den durch die Witterung bedingten Temperaturschwankungen. Für diesen Einsatzfall haben sich Zahnräder aus Guss-Polyamid bewährt. Sie überzeugen im Vergleich mit solchen aus Stahl durch eine Reihe von Vorzügen. Als wesentliche Vorteile lassen sich nennen: niedrige Abwälzgeräusche, hohe Verschleißfestigkeit, wartungsfreier Betrieb, sehr gute Korrosionsbeständigkeit und die preisgünstige Herstellung.

Darüber hinaus bieten Zahnräder aus Guss-Polyamid noch weitere Pluspunkte. Mit solchen Zahnrädern ausgerüstete Antriebe kommen meist ohne Schmierung aus und weisen auch im Trockenlauf eine hohe Betriebssicherheit auf. Lagerschädigende Schwingungen aus der Torbewegung werden aufgrund der dämpfenden Werkstoffeigenschaften absorbiert, so dass eine längere Lagerlebensdauer im Antriebsstrang erzielt werden kann.

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Die Kombination der Guss-Polyamid-Werkstoffe mit einem Metallkern vereinigt die Vorzüge und besonderen Eigenschaften der beiden Werkstoffarten in einem außergewöhnlichen Konstruktionswerkstoff. Der gerändelte Metallkern wird mit einem Kunststoffmantel vollständig umgossen und es entsteht eine form- und kraftschlüssige Verbindung. Damit ist eine zuverlässige Kraftübertragung gewährleistet.

Die Einsatzvielfalt von technischen Kunststoffen erfordert allerdings eine kompetente Beratung des Kunden. Die Analyse der Aufgabenstellung sowie die Ermittlung aller für die Bauteilauswahl erforderlichen technischen Daten sind Voraussetzung für eine gelungene Werkstoffauswahl. Denn insbesondere die vielfältigen Eigenschaften als auch die Möglichkeit der Eigenschaftsveränderungen durch Additive ermöglicht die Entwicklung von technischen Kunststoffen, die die gestellten Anforderungen optimal erfüllen.

Als Spezialist für Werkstoffe aus Metallen, NE-Metallen und Kunststoffen sieht das Unternehmen Dreckshage hier eine besondere Aufgabe. Neben einem breiten Lagersortiment an technischen Kunststoffen wird jeder gewünschte Zuschnitt aus Platte oder Stab geliefert. Als Full-Service-Partner bietet das Unternehmen neben Beratung und Werkstoffauswahl auf Wunsch auch komplette Fertigungsteile aus technischen Kunststoffen. ms

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