Winkelgelenke und Kugelzapfen

MBO Oßwald bietet Lösungen für eine verwinkelte Welt

Als klassische Zulieferteile sind Winkelgelenke aus vielen Konstruktionen nicht wegzudenken. Als Verbindungselemente zur Kraftübertragung sind sie zudem unverzichtbar bei mechanischen Aktionen wie dem Dämpfen, Ziehen, Kippen oder Hebeln. Allerdings steigen die konstruktiven Anforderungen beständig. Hersteller MBO Oßwald realisiert viele Kundenwünsche durch die Entwicklung spezifisch angepasster Produkte.

Mit dem Ziel der Standzeiterhöhung hat MBO Oßwald auch Winkelgelenke, Kugelzapfen und Kugelpfannen aus nichtrostenden austenitischen Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl 1.4404 entwickelt.

Ständige Neu- und Weiterentwicklungen haben in der fast 50-jährigen Firmengeschichte von mbo Oßwald für stetiges Wachstum gesorgt. Im Bereich der Winkelgelenke nach DIN 71802 zeigt sich heute die Innovationskraft und das gesammelte Know-how des Unternehmens. Gerade in den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von speziellen Versionen aus dem Standard entwickelt und vorgestellt. Denn immer, wenn ein Normteil nicht mehr für die Konstruktion ausreicht, sind schnelle und preiswerte Lösungen gefragt.

Schnappschuss aus der Herstellung von Kugelzapfen bei MBO Oßwald.

Ein wichtiges Thema ist dabei der Korrosionsschutz, denn die Lebensdauer von mechanischen Bauteilen kann beim Einsatz unter aggressiven Umgebungsbedingungen rapide sinken. Das gilt auch für Winkelgelenke (DIN 71802), Kugelzapfen (DIN 71803) und Kugelpfannen (DIN 71805). Mit dem Ziel der Standzeiterhöhung hat mbo Oßwald daher auch Winkelgelenke, Kugelzapfen und Kugelpfannen entwickelt, die aus nichtrostendem austenitischem Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl der Sorte 1.4404 bestehen. Besonders interessant sind die Elemente dank ihrer Korrosionsbeständigkeit für den Einsatz im natürlichen Umweltmilieu sowie in der Industrie für Anwendung mit gemäßigten Chlorid- und Säurekonzentrationen. Auch der Nahrungsmittelbereich und die chemische Industrie nutzen Winkelgelenke aus diesem Werkstoff, der auch nach dem Schweißen unempfindlich gegenüber interkristalliner Korrosion ist.

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Eine andere Praxisanforderung ist die lineare Kraftübertragung. Auch dafür bietet das Unternehmen eine für diesen Anwendungsfall speziell konzipierte Variante: das Axialgelenk. Die Umsetzung der aufgenommenen Kräfte erfolgt hier nicht im Winkel von 90°, sondern bei 180° – also linear. Der mögliche Schwenkwinkel liegt vergleichbar der DIN 71802 bei ±18°, die Auszugskräfte des Kugelzapfens aus der Kugelpfanne je nach Baugröße zwischen mindestens 30 und 100 N. Die Axialgelenke stehen in den Abmessungen M5 bis M16 in Stahl und Edelstahl zur Verfügung.

Speziell für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen mit hohem Staub- oder Schmiermittelanfall gibt es Winkelgelenke mit Dichtkappen. Der Zwischenraum zwischen Kugelpfanne und Kugelzapfen ist hier durch eine Dichtkappe abgedeckt und verschlossen. Das bietet einen optimierten Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Immer häufiger tritt bei der Konstruktion auch das Thema Raumbedarf als bestimmender Faktor mit auf den Plan. Hier setzt das neueste Winkelgelenk C6 M4 (ähnlich DIN 71802) an. Mit kleinerer Bauweise und Anschlussgewinde M4 ergänzt es die bisher angebotene Baureihe M5 bis M16.

Sind die Anforderungen mit bereits vorhandenen, lagerhaltigen Speziallösungen oder Standardvarianten nicht mehr abzudecken, schlägt die große Stunde der Technik-Tüftler von mbo Oßwald. Gemeinsam mit dem Konstrukteur des Kunden stecken sie die Rahmenbedingungen ab und die Entwicklungsabteilung des Unternehmens erarbeitet dann eine Lösung. Weiter- oder Neuentwicklungen steht dann nichts mehr im Wege. ms

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