Zerspanen

Systembus plus Adapterbus

Die jüngste Steuerungsgeneration aus dem Hause Mitsubishi verfügt neben dem Systembus für die herkömmlichen Erweiterungs-, Funktions- und Netzwerkmodule über ein zweites Bussystem: den Adapterbus. Bis zu zehn Module – vier analoge Funktionsadapter sowie je zwei Zähler-, Pulsausgangs- und Schnittstellenmodule – lassen sich zusätzlich anschließen. Die Grundgeräte sind für den internationalen Betrieb mit 100 bis 240 Volt Wechselspannung oder 24 Volt Gleichspannung ausgelegt und sind mit 16, 32, 48, 64, 80 und 128 Ein- und Ausgängen (E/A) erhältlich. Als Ausgangstypen stehen digitale Relais- und Transistorversionen zur Auswahl.

Alle Grundgeräte lassen sich durch Erweiterungsmodule bis auf 256 E/As ausbauen. Über geeignete Netzwerke (CC-Link oder AS-Interface) ist eine Erweiterung auf bis zu 384 E/As möglich. Weitere technische Neuerungen sind der große Speicher, eine sehr schnelle Befehlsverarbeitung, ein stark erweiterter Programmierbefehlssatz sowie verbesserte Funktionen und Module, insbesondere für Positionieraufgaben. Der Speicher erlaubt bis zu 64 K Programmschritte. Mit einer Zykluszeit von nur 0,065 Mikrosekunden pro logischer Anweisung gehört diese Steuerung zu den weltweit schnellsten Kompaktsteuerungen und verarbeitet Grund- und Applikationsbefehle im Durchschnitt bis zu 4,5 Mal schneller als das bisherige Spitzenmodell. Insgesamt 75 neue Befehle erleichtern das Programmieren und 209 vorgefertigte Befehle stehen zur Auswahl. Programmiert wird mit der modernen Programmiersoftware GX IEC Developer (nach IEC 61131-3) oder dem bewährten GX Developer. Ebenfalls neu im Programm sind speziell für diese Serie entwickelte Kommunikationsmodule zum Aufbau von Ethernet- und Profibus-DP-Netzwerken. Die FX3U kann über serielle Schnittstellen (RS232, RS422, RS485 und USB) gleichzeitig Daten mit drei verschiedenen Geräten austauschen. st

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