Zerspanen
Vom Saugen und Blasen
von Schmutz oder anderen Stoffen bei Produktionsmaschinen versteht Ries Absaugtechnik eine Menge. Immer wieder taucht die Frage auf, wie groß eine Filterfläche im Verhältnis zum Volumenstrom sein muss, um ein bestimmtes Medium optimal abzuscheiden, ohne schon nach kurzer Zeit eine Saugverminderung und dadurch einen Produktionsausfall zu erhalten. Bei herkömmlichen Geräten gilt die Faustregel 100 m3/m2.
Die Absaugung vom Typ 560 D verfügt - wie auch die übrigen Sauger des Schweizer Unternehmens - über eine Drehfilterspülung, die dafür sorgt, dass der Filter sich nicht zusetzen kann, was die Saugleistung beeinträchtigt. Eine Steuerung lässt sie den Reinigungsimpuls zwischen 1 – 45 Minuten einstellen. Bei jedem Blasvorgang wird durch das Rückstossprinzip über eine Blasdüse die Blasluft gezielt auf 1/8 des Filterpatronenumfanges der Saugrichtung entgegengesetzt geblasen. Dass nicht die gesamte Filterfläche mit einem Luftstoß gereinigt wird, hat den Vorteil, dass über die restliche Filterpatronenfläche der Saugstrom erhalten bleibt. Dadurch wird auch keine Abreinigungsluft über den Saugkanal in die Produktionsanlage geblasen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass der Staub, der von der Filteroberfläche abgeblasen wurde, nicht direkt auf die gereinigte Fläche zurück angesaugt wird. Er folgt der Erdanziehungskraft und bewegt sich spiralförmig nach unten. Ein kleiner Teil setzt sich auf die restlichen 7/8 der Filteroberfläche und wird sich beim nächsten Abreinigungszyklus der Drehfilterspülung weiter nach unten und nachfolgend in den Staubbehälter bewegen. So kommt diese Absaugung auch mit einer geringeren Saugleistung aus.
Die Absaugung vom Typ 560 D 6 kW hat einen maximalen Volumenstrom von 6000 m3/h. Ihre kleine Bauweise lässt sie auch im Engen saugen. Das Bild zeigt sie im Einsatz bei einer Kantenschleifmaschine, mit der bei gelaserten Blechen verschiedener Wandstärken die Kanten geschliffen werden. ee








