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Stabilitätssystem und Lenksynchronisation, Lenkachsenstabilisator und ergonomisches Fahrerumfeld – moderne Gabelstapler stecken heute voller technischer Raffinessen. Zum Schutz der Umwelt, der Fahrer und aller Mitarbeiter im Umfeld rüstet Hersteller Toyota seine Dieselgabelstapler außerdem mit integrierten Dieselpartikelfiltern aus. Dieses Filtersystem wurde bereits 1996 entwickelt und kann direkt ab Werk bezogen werden.

Dieselpartikelfiltersysteme sind beim Einsatz von Dieselstaplern in geschlossenen und teilweise geschlossenen Räumen vorgeschrieben. Schon Ende der 90er-Jahre brachte Toyota mit den Dieselstaplern der siebten Generation – sie haben ein aktives Stabilitätssystem – auch die zweite Generation seiner Dieselpartikelfilter auf den Markt. Ziel dieser Partikelfilter ist es, die Rußpartikel aus den Abgas-Emissionen herauszufiltern. Denn diese feinsten Teilchen gelangen bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff im Motor in die Luft, da hierbei neben gasförmigen Schadstoffen wie Kohlenmonoxid (CO) Kohlenwasserstoffen (HC) oder Stickoxiden (NOx) auch feinste Rußpartikel entstehen. Die Dieselpartikelfilter fangen die Rußpartikel auf, bevor sie in die Umgebung gelangen.

Verbrennung bei 770 Grad Celsius

Bei den Dieselpartikelfiltern von Toyota handelt es sich um Keramikmonolithfilter. Wie stark sich der Filter mit Rußpartikeln füllt, hängt unter anderem von der Abgasmenge des Motors ab. Ist er voll, muss er regeneriert werden. Dies geschieht, indem die Dieselpartikel im Filter bei Temperaturen von 440 bis 770 Grad Celsius verbrannt werden. Damit dies rechtzeitig geschieht und der volle Wirkungsgrad des Filters möglichst erhalten bliebt, verfügt der Partikelfilter über ein Selbstdiagnosesystem mit Mikroprozessor. Ein Display im Blickfeld des Fahrers zeigt den Betrieb des Filters an und erfasst unter anderem den Rußpartikelfüllstand. Außerdem dient das Display als Anzeigeeinheit für die Wartung des Filters. Das Selbstdiagnosesystem macht mit einem Signalton darauf aufmerksam, dass der Filter gereinigt werden muss oder eine Störung aufgetreten ist.

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Filter im Gegengewicht

Die Konstrukteure von Toyota haben den Partikelfilter sowie alle notwendigen Komponenten in den Stapler integriert. Der Keramikmonolithfilter liegt gut geschützt innerhalb des Gegengewichts und die elektronische Steuerung befindet sich unter dem Abdeckblech der rechten Stufe. So ist das Sichtfeld des Fahrers beim Rückwärtsfahren nicht beeinträchtigt; Schäden an Stapler und Ladung werden durch die gute Rundumsicht verhindert.

Alle Elektronikbauteile sowie der Stromanschluss für die Regeneration sind leicht zugänglich. Über ein Stromkabels kann das Filtersystem bei 220 Volt zur Regeneration direkt angeschlossen werden. Dabei arbeitet der Dieselpartikelfilter ohne ein zusätzliches Additiv, das regelmäßig gewartet werden müsste. Die Rußabscheidung des Filters liegt laut Hersteller bei 99 Prozent.

Der Partikelfilter in den Dieselstaplern ist so konzipiert, dass eine Reinigung frühestens nach zwei Schichten ansteht. „Bei ordnungsgemäßer Pflege und Wartung kann der Toyota Rußfilter eine Einsatzzeit von 6.000 Betriebsstunden beziehungsweise drei Jahren aufweisen, ohne das ein Wechsel vorgenommen werden muss“, sagt der Hersteller.Michael Stöcker

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