Zerspanen

Für das 3D-Vermessen

von Konturen aller Art gibt es heute reichlich Lösungen. Gemeinsamer Nachteil fast aller einschlägiger Produkte: Sie sind teuer, weil hochgenau bis in den Mikrometerbereich abtastend und mit ebenso präzisen Fahrachsen versehen. Es gibt jedoch auch Fälle, da reichen 0,01 bis 0,05 Millimeter Abtastgenauigkeit und mittelprächtig präzise Linear- und Rotationsachsen vollkommen aus, beispielsweise bei Stanz- und Biegeteilen, Felgen, keramischen Werkstücken wie Monolythen für Katalysatoren, bei Guss- und Druckguss- sowie Kunststofferzeugnissen. Dafür hat Richter eine modular und einfach aufgebaute dreidimensional arbeitende Lasermessmaschine entwickelt, die sich an spezielle Messaufgaben anpassen lässt und wegen ihrer guten Zugänglichkeit auch automatisierbar ist. Dann ist eine Be- und Entladung durch Roboter und andere Handhabungssysteme möglich.

Das Vermessen führt ein Lasertriangulationssensor aus, während Soft­ware-gesteuerte Servoachsen das Verfahren des Werkstückes durchführen. Auf diese Weise lassen sich Zylinder, Kegel, ovale und Vielkantteile am Umfang, in der Länge und in verschiedenen Ebenen exakt vermessen. Abhängig vom Mess- und Prüfumfang ist dies innerhalb weniger Sekunden erledigt, längstens aber in 30 Sekunden. Die Messmaschine liegt in verschiedenen Größen vor und beinhaltet verschiedene Datenverarbeitungsfunktionen und Schnittstellen sowie eine einfache Bedienoberfläche. Womit dem Low-cost-3D-Vermessen nichts mehr im Wege stehen sollte.rm

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