Metallfertigung

LMT nimmt neue Laserschweißanlage von Trumpf in Betrieb

Im Februar nimmt LMT Leuchten + Metall Technik eine neue Laserschweißanlage von Trumpf in Betrieb. Mit ihr sollen sich komplexe Fertigungsaufgaben künftig perfekt umsetzen lassen. Überdies benötigt die Trumpf TruLaser Weld 5000 80% weniger Energie und reduziert den Zeitaufwand.

Mit der neuen Laserschweißanlage vom Typ Trumpf TruLaser Weld 5000 ist es LMT künftig problemlos möglich, die Stückzahlen auf Kundenwunsch zu erhöhen oder zusätzlich weitere Bestandteile für die Augenlasergeräte zu liefern. Bild: LMT / Francisco Lopez

Im Unternehmensbereich Metallfertigung produziert die LMT Leuchten + Metall Technik GmbH in Hilpoltstein neben den Gehäusen für die eigenen LED-Leuchten und Lichtbänder beispielsweise auch Gehäuse für Medizintechnik oder Maschinenbau sowie Designskulpturen und Wandverkleidungen.

Zum langjährigen Kundenstamm zählt auch ein namhafter Hersteller von Augenlasergeräten. Bereits seit dem Jahr 2000 fertigt LMT nach dessen Konstruktions- und Designvorgaben Prototypen sowie Seriengehäuse mit Innengerüst und Transportwagen.

Mit der neuen Laserschweißanlage vom Typ Trumpf TruLaser Weld 5000 ist es künftig problemlos möglich, die Stückzahlen auf Kundenwunsch zu erhöhen oder zusätzlich weitere Bestandteile für die Augenlasergeräte zu liefern.

Sobald der Kunde die von LMT erstellten Konstruktionspläne abgesegnet hat, werden in der Metallfertigung alle weiteren Produktionsschritte durchgeführt; hierzu gehören das Auslasern und Zuschneiden der Einzelteile, das Umformen sowie das Schweißen und Montieren. Sind die Gehäuseteile vom Lackieren zurück, erfolgt bei LMT die Endmontage und Qualitätskontrolle gemäß Abnahmeprotokoll. Entsprechen alle Prüfpunkte den Kundenvorgaben und dem eigenen Qualitätsanspruch, werden die Gehäuse wieder in Einzelkomponenten und Baugruppen zerlegt, in Spezialboxen verpackt und an den Kunden ausgeliefert.

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„Mit der neuen Roboterschweißanlage TruLaser Weld 5000 lassen sich selbst komplexe Fertigungsaufgaben schnell, präzise und auf höchstmöglichem Qualitätsniveau umsetzen. Dadurch werden wir in den Folgeprozessen künftig viel Zeit einsparen können und verbrauchen zudem bis zu 80% weniger Energie. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf unsere Lohnfertigung aus“, erklärt Tobias Otterpohl, Geschäftsführer und Produktionsleiter der LMT Leuchten + Metall Technik.

Nach Abschluss einiger Vorbereitungsarbeiten, wie beispielsweise dem Betonieren eines Spezialfundaments, hat der Aufbau der neuen Laserschweißanlage rund sieben Wochen gedauert. Das Einrichten ist abgeschlossen, ein Schulungsseminar absolviert und derzeit finden erste Testreihen statt. Dementsprechend wird der neue Laser voraussichtlich ab Februar 2017 voll einsatzfähig sein.

Bei der Finanzierung hat LMT bereits zum zweiten Mal erfolgreich auf das sogenannte Crowdinvesting gesetzt.

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