Horn-Frässystem

Andreas Mühlbauer,

Titan bearbeiten

Für die produktive und wirtschaftliche Bearbeitung von Titan und Titanlegierungen optimiert Horn das Frässystem DS.

Horn bietet die Schaftfräser in Durchmessern von 2 mm bis 20 mm, mit vier oder fünf Schneiden an. © Horn/Sauermann

Der Werkzeugspezialist setzt dabei auf das neu entwickelte Substrat IG3I. Durch die Kombination der neuen Hartmetallsorte und der neu entwickelten Werkzeugbeschichtung lassen sich bedeutende Standzeiterhöhungen erreichen. Darüber hinaus weist das neue Substrat ein homogenes Verschleißverhalten auf. Eine scharfe Mikrogeometrie an den Schneidkanten, positive Spanwinkel, große Freiwinkel und polierte Spanräume beugen beim Zerspanen von Titan eine Kaltverfestigung der Werkstückrandzone sowie Aufbauschneiden auf den Spanflächen vor. Für einen ruhigen und vibrationsarmen Fräsprozess sorgen variable Drallwinkel und unterschiedliche Zahnteilungen. Die neue Beschichtung weist trotz scharfer Schneidkanten eine sehr hohe Schichthaftung auf und sorgt daher für eine hohe Schneidkantenstabilität. Durch die hohe Temperaturbeständigkeit dient die Schicht als Hitzeschild, um die Wärmeeinleitung in das Hartmetall zu verringern.

Das Substrat IG3I ersetzt zukünftig das bisher im Einsatz gewesene Substrat TSTK, welches am Markt bereits hohe Leistungen zeigte. Im Standard bietet Horn die Schaftfräser in Durchmessern von 2 mm bis 20 mm, mit vier oder fünf Schneiden an. Die Nutzlänge liegt bei zwei- und dreimal dem Durchmesser. Ausgangspunkt für die Entwicklung der DS-Titan-Fräser sind die seit Jahren bewährten Vollhartmetallfräser des Systems DS für die Bearbeitung von weichen und gehärteten Stählen, Chrom-Nickel-Stählen und Superlegierungen sowie Kupfer, Aluminium, Kunststoffen und faserverstärkten Kunststoffen.

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