Zweites Werk in China eröffnet

Iwis weitet Präsenz in Asien aus

Iwis Antriebssysteme hat am 12. Dezember ein neues Werk in Suzhou in China eingeweiht. In dem neuen Produktionswerk stellt der Münchner Kettenspezialist Präzisionsketten verschiedenster Bauarten für China und den Weltmarkt her.

Die feierliche Einweihung des neuen Iwis-Werkes in Suzhou am 12. Dezember 2013 mit den Geschäftsführern Dr. Peter Kreisfeld (vierter von rechts) und Johannes Winklhofer (sechster von rechts).

Die Fabrik hat eine Größe von 14.000 qm und ist für 200 Mitarbeiter vorgesehen. Investiert wurde ein mehrstelliger Millionen-Euro-Betrag. Neben Suzhou hat Iwis ein weiteres Werk in Nanhui bei Shanghai, das im September 2010 eröffnet wurde. Mit dem zweiten Werk in China will Iwis seine Präsenz auf dem asiatischen Markt ausweiten. "Wir streben an, unser weltweites Geschäft mit Hilfe neuer Werke mehr als zu verdoppeln", erklärt Johannes Winklhofer, Geschäftsführender Gesellschafter des Münchner Traditionsunternehmens. "Schwerpunkte der Internationalisierung liegen in Nordamerika, Asien und Indien. Insbesondere China ist wesentlicher Bestandteil dieser Internationalisierungsstrategie."

Iwis bezeichnet sich selbst als Weltmarktführer für Steuertriebsysteme auf Basis von Präzisionsketten. Nahezu alle Automobilhersteller werden mit insgesamt knapp 45.000 Systemen pro Arbeitstag beliefert. Neben der Automobilindustrie stellt iwis Präzisionsrollenketten für den weltweiten Maschinen- und Anlagenbau her. Anwendungen finden sich in der Druck- und Papierindustrie, in der Verpackungsindustrie und der Fördertechnik sowie im allgemeinen Maschinenbau und der Landmaschinenindustrie. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1200 Mitarbeiter weltweit und strebt 2013 einen Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro an. kf

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