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Wöhr verdoppelt Produktionsfläche
Mut zum Risiko beweist in wirtschaftlich angespannten Zeiten der Industrielackierer Richard Wöhr: Rund drei Millionen Euro fließen in einen Neubau zur Erweiterung des Firmengebäudes im Höfener Gewerbegebiet Gräfenau. Es handelt sich dabei um den insgesamt sechsten Bauabschnitt seit der Firmengründung als Industrielackiererei im Jahr 1967. Obwohl auch die Wöhr GmbH Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise zu spüren bekam, konnte durch flexible Arbeitszeiten, die Erweiterung des Produktportfolios und Kundenkreises durch die Übernahme der KM-Gehäusetech und durch verstärkte Marketingmaßnahmen die Kapazitätsauslastung in den fünf Bereichen Oberflächentechnik, Tastaturbau, Gehäusefertigung und CNC-Blechbearbeitung sowie Systemtechnik auf gleichbleibendem Niveau gehalten werden; mehr noch: Die derzeitige Geschäftslage zeigt ein deutliches Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.
Das Unternehmen verspricht sich von der Verdoppelung der Produktions- und Lagerfläche auf nunmehr rund 7.300 Quadratmeter eine deutliche Verbesserung der innerbetrieblichen Logistik. Der Anbau erfolgt in Richtung Osten zur Enz hin, direkt an das bestehende Gebäude, wird dieses jedoch unter Ausnutzung der maximal zulässigen Bauhöhe um ein Stockwerk überragen. bw








