"Die Energiewende wird sich zum Exportschlager entwickeln"
IACO: Dr. Peter Köhler im Amt bestätigt
Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender des Elektrotechnikspezialisten Weidmüller, ist für die kommenden drei Jahre in den Engeren Vorstand des ZVEI gewählt worden. Auf europäischer Ebene wurde er bis 2016 als Vorsitzender des Industrial Affairs Committee (IACO) des europäischen Arbeitgeberdachverbands Businesseurope ebenfalls im Amt bestätigt.
Auf der turnusmäßigen ZVEI-Delegiertenversammlung am 25. Juni 2014 in München wurde der neue Vorstand des Verbands und der Engere Vorstand gewählt, bestehend aus zehn Personen von kleinen Unternehmen, Mittelstand und Konzernen. Inhaltlich wird sich der ZVEI auf die drängenden Themen der Zeit konzentrieren: "Zum einen gilt es, die Energiewende zum Erfolg zu führen", erklärte Köhler. "Ein nachhaltiges, sicheres und bezahlbares Energiesystem ist nicht nur im Sinne der Unternehmen, die der ZVEI vertritt, sondern ebenso ein Anliegen der gesamten Gesellschaft." Köhler sieht in diesem Zusammenhang Deutschland in der Vorreiterrolle, zu der die Elektroindustrie einen großen Beitrag leisten kann und muss: "Die Energiewende in Deutschland wird weltweit beachtet und wird sich nach erfolgreicher Umsetzung zu einem Exportschlager entwickeln."
Zusätzlich kommt der Weiterentwicklung der so genannten "Fabrik der Zukunft" oder Industrie 4.0 große Aufmerksamkeit zu. "Die zunehmende Vernetzung nahezu aller Lebensbereiche wird alle Menschen betreffen", ist sich der Weidmüller Vorstandsvorsitzende sicher. "Das betrifft z.B. die Vernetzung des Automobils, Smart Building, Smart Grid, eine 'smarte' Gesundheitsversorgung oder das aktuelle Thema Informationssicherheit."
Der ZVEI versteht sich in diesem Zusammenhang als Sprachrohr der Industrie und fördert den Dialog zwischen Gesellschaft und Politik in den Bundesländern, in Berlin und auf europäischer Ebene.
In Brüssel wurde Köhler ebenfalls als Vorsitzender des Industrial Affairs Committee (IACO) des europäischen Arbeitgeberdachverbands Businesseurope bestätigt. Köhler hat diese Position seit 2012 inne und wurde für die kommenden zwei Jahre gewählt. Ziel im Rahmen dieser Aufgabe ist für Köhler, die Industriepolitik auf europäischer Ebene voranzutreiben: "Die vergangene Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt: die Industrie ist das Fundament einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa", so Köhler.
Das IACO möchte hier die Vermittlung zwischen Politik und Unternehmen unterstützen: "Konkret geht es unter anderem um Themen wie eine wettbewerbsfähige Klima- und Energiepolitik, die Öffnung der Märkte, , die Unterstützung von Kooperationen für innovative Technologien oder die stärkere Anpassung der Bildungssysteme an die Anforderungen der Industrie, um dem Fachkräftemangel und der Jugendarbeitslosigkeit wirkungsvoll zu begegnen." kf









