VDMA Ost

Neuer Geschäftsführer

Zu Beginn des neuen Jahres hat Reinhard Pätz die Geschäftsführung an den 48-jährigen Diplom-Kaufmann Oliver Köhn übergeben.

Reinhard Pätz übergab zu Jahresbeginn die Geschäftsführung des VDMA an Oliver Köhn © VDMA Ost

Der 48-jährige Diplom-Kaufmann aus Magdeburg bringt eine vielfältige Berufserfahrung aus Industrie und Unternehmensberatung mit. Nach Stationen im In- und Ausland leitete er zuletzt den Bereich Geschäftsentwicklung bei der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Sein Vertriebs-Know-how und überregionales Netzwerk will Köhn nutzen, um die Verbandsmitglieder vor allem bei grundlegenden Themen wie der Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten, der Digitalisierung mit ihren zahlreichen Facetten von selbstlernenden Maschinen bis zu neuen Arbeitsformen sowie der Bildung und Werbung von Fachkräftenachwuchs zu unterstützen.

Ein zentrales Anliegen ist dem neuen Geschäftsführer die Unterstützung der Mitgliedsfirmen beim Thema Internationalisierung. Das zunehmend schwierige Marktumfeld zeige, wie wichtig breit gefächerte Auslandsaktivitäten sind. "Ein Manko des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus ist der Export. Der Auslandsanteil am Geschäft liegt mit reichlich 50 Prozent fast 30 Prozent unter dem Wert des gesamtdeutschen Maschinenbaus. Ich will daher gerade die kleineren Unternehmen ermutigen, ihr Auslandsgeschäft auszuweiten", erläutert Köhn. Gute Chancen sieht er in Südostasien sowie mittelfristig in Afrika, beispielsweise in der Subsahara-Region.

Vorgänger Reinhard Pätz hat indes in den vergangenen 20 Jahren ein wesentliches Stück Geschichte des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus mitgeschrieben. Er stand dem Landesverband sowohl in der schweren Zeit der Wirtschafts- und Bankenkrise als auch während des langanhaltenden Konjunkturaufschwungs vor.

Nach mehreren Jahren im VDMA-Fachverband Textilmaschinen übernahm Pätz 2000 die Geschäftsführung der damaligen Landesverbände Nordost in Berlin sowie Sachsen/Thüringen in Dresden. 2008 führte er die beiden Regionalverbände zusammen und stand seitdem an der Spitze des VDMA Ost. Pätz formte in der Folgezeit einen starken Landesverband und erhöhte die Sichtbarkeit der Branche in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung.

Nach zwei Jahrzehnten gibt Pätz den Staffelstab nun weiter. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Herbst 2020 wird er im Auftrag der VDMA-Hauptgeschäftsführung in internationalen Projekten tätig sein. dsc

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