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VDMA: Antriebstechnik erwartet Minus von 30 Prozent
Die deutschen Antriebstechnikunternehmen erwarten für das Jahr 2009 ein Umsatzminus von rund 30 Prozent. 2010 könnte ein leichtes Plus von bis zu 5 Prozent ausgehend von dem sehr niedrigen Niveau 2009 erreicht werden. Das berichtete Hartmut Rauen, VDMA Geschäftsführer Antriebstechnik, anlässlich der diesjährigen Herbstsitzung in Schweinfurth. Innerhalb der Branche ergebe sich durch unterschiedliche Schwerpunkte der Kundenstruktur ein differenziertes Bild. Die Branche rechne daher damit, dass es Jahre dauern werde, bis das Niveau von 2008 wieder erreicht werde. Im internationalen Vergleich sieht sich die deutsche Antriebstechnik dank ihrer Innovationskraft und ihrer strukturellen Stärke hervorragend aufgestellt. Wichtige Leitthemen wie Energieeffizienz, Condition Monitoring und Life Cycle Management seien vor allem durch die deutsche Antriebstechnik gesetzt worden. Für Unsicherheit sorge indes die weiterhin schwierige Situation im Bereich der Kreditversorgung. "Mit Sorge und Verärgerung beobachtet die Branche das Verhalten der Kreditversicherer, die in der aktuellen Krise ihre Kunden des Öfteren im Stich lassen und nachhaltig ihr Geschäftsmodell gefährden. Gerade in einer Krise werden verlässliche und faire Partner benötigt", betonte Rauen. Dem Technologietrend der letzten Jahre hin zur Mechatronik hat der Fachverbandsvorstand Rechnung getragen und diesen für produzierende Unternehmen, beispielsweise aus dem Bereich der Motion Control und der elektrischen Antriebstechnik, geöffnet. Der Trend hin zur Elektrifizierung des Antriebsstranges werde durch Hybridtechnologien verstärkt, so Rauen.kf








