Vanderlande erneut für Förch tätig

Erfolg erfordert Optimierung

Die Förch-Gruppe errichtet ein zweites Logistikzentrum in Neuenstadt am Kocher. Das Unternehmen hat sich wiederum für Vanderlande als Generalunternehmer für die Intralogistik entschieden. Seit mehr als 50 Jahren gehört Förch zu den führenden Direktvertriebsunternehmen für Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikel in Handwerk und Industrie. Das Unternehmen vertreibt weltweit mehr als 70.000 Artikel unter anderem aus den Bereichen Befestigungstechnik, Bau- und Werkstattchemie, Rohrisolierungen und Verbrauchsmaterialien.

Vertragsunterzeichnung bei Förch : Vanderlande wird wieder für den Montagehändler tätig. (Foto : Vanderlande)

Nach der Realisierung des Erstprojektes im Jahr 2006 und zwei nachfolgenden erfolgreichen Erweiterungen bei laufendem Betrieb in 2010 und 2012 errichtet der Händler nun ein neues Logistikzentrum, das voll integriert an das bestehende Logistikzentrum angebunden wird.

Die Entscheidung für den Neubau eines weiteren Logistikzentrums wurde getroffen, da das bestehende System bereits heute nahezu an der absoluten Leistungsgrenze arbeitet und eine nochmalige Erhöhung der Kapazität in den bestehenden Gebäuden nicht mehr effizient möglich ist.

Um den wachsenden Anforderungen des Marktes weiterhin gerecht zu werden, ist eine Optimierung der logistischen Prozesse innerhalb des Unternehmens erforderlich. Diese Optimierung beinhaltet neben der Erhöhung der Lagerkapazität und der Lieferfähigkeit auch leistungsfähigere Kommissionierarbeitsplätze sowie einen zusätzlichen Verpackungs- und Warenausgangsbereich. Gerade in dem Bereich "Ergonomie am Arbeitsplatz gepaart mit Hochleistung" sowie in der Shuttle-Technologie stellt Vanderlande die absolute Benchmark in der Logistik Industrie dar.

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Vanderlande hat als einziger Anbieter am Markt vier verschiedene Shuttle-Typen im Produktportfolio, sodass für jede Anforderung die passende Lösung im eigenen Haus gefunden werden kann.

Für die Anforderungen bei Förch bietet das Vanderlande Microshuttle die optimale Lösung im Automatischen Kleinteilelager. Im Rahmen der ersten Baustufe werden insgesamt 32 Quickstore Microshuttles eingesetzt, gleichmäßig verteilt auf 16 Gassen in zwei Ebenen.

Der Vorteil des Microshuttle-Systems liegt neben der Leistung in der hohen Skalierbarkeit des Systems, die es ermöglicht, bei sich ändernden Auftragsstrukturen schnell und unkompliziert zusätzliche Shuttles in die einzelnen Gassen zu integrieren oder aber auch die Gassen zu verlängern.

Darüber hinaus sei das Quickstore Microshuttle wartungsfreundlich. Aufgrund des geringen Eigengewichtes von 40 Kilogramm, das deutlich niedriger ist als die maximale Nutzlast des Microshuttles, kann es jederzeit zur Offline-Wartung aus dem Gang herausgetragen werden.

Geplanter Beginn für die technische Umsetzung des neuen Logistiksystems ist November 2014. Im Sommer 2015 erfolgt die Umstellung des bestehenden Systems auf die neueste Generation der Vanderlande Software Vision, bevor dann im Sommer 2016 die ersten Echtaufträge im neuen Logistikzentrum abgewickelt werden. bw

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