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Unitechnik baut Turck eine dritte Gasse
Der Systemintegrator Unitechnikerweitert das Logistikzentrum des Automatisierungsspezialisten Turck in Mülheim an der Ruhr um eine dritte Gasse. Neben den rund 4.000 zusätzlichen Stellplätzen im Automatischen Kleinteilelager (AKL) erfüllt diese vor allem eine neue Puffer-Funktion: Sie ermöglicht die Konsolidierung mehrerer Aufträge und optimiert damit die Sequenzierung hin zum Packplatz. Die Kunden von Turck profitieren von gebündelten Lieferungen in weniger Einzelpaketen.
Die Turck-Gruppe hat in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 jeweils ein Wachstum von 25 bis 30 Prozent erzielt. Mit dem aktuellen Jahresumsatz von 430 Millionen Euro hat sich der Spezialist für Sensor-, Interface-, Feldbus-, und Anschlusstechnik auf hohem Niveau stabilisiert. Für die Abläufe im Mülheimer Logistikzentrum bedeutet das: viele Aufträge, mehr Materialfluss. Das Lager ist Turcks zentrale Drehscheibe für Lieferungen in alle Welt.
Die neue dritte Gasse, mit der Unitechnik als Generalunternehmer beauftragt wurde, sorgt für eine entkoppelte Kommissionierung. Das heißt: Artikel zu offenen Kundenaufträgen werden in dem AKL so lange zwischengelagert, bis sich die Aufträge ohne Verzögerung konsolidieren lassen. Eine zusätzliche Fördertechnik erhöht die Kommissionierleistung. Außerdem optimiert Unitechnik den Warenein- und -ausgang. Dabei entstehen zwei neue Versandplätze, die sich modular erweitern lassen. Der laufende Betrieb wird durch die Erweiterung nicht gestört. bw









